Kaiserslautern (ots) – Am 27. Mai 2021 um ca. 16:50 Uhr wurde ein 38-jähriger Deutscher im Bahnhof Nieder-Olm beim überqueren der Gleise von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Mann befand sich nach seiner Auffassung auf dem falschen Gleis. Als der Zug auf dem gegenüberliegenden Gleis in den Bahnhof einfuhr, rannte er entlang des Bahnsteiges in Richtung des Fußgängerüberganges. Die Schranken waren aufgrund der Zugbewegungen geschlossen. Trotzdem überquerte er die Gleise und wurde dabei durch einen einfahrenden Zug erfasst. Der Zugführer leitete eine Notbremsung ein, konnte einen Aufprall allerdings nicht verhindern. Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall und erlitten einen Schock, einige mussten daraufhin ärztlich versorgt werden. Die Reisenden in dem Zug wurden nicht verletzt. Nach der Evakuierung aus dem Zug wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Uniklinik Mainz eingeliefert. Die Ermittlungen werden durch die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern geführt. Die Gleise waren insgesamt ca. zwei Stunden zwischen 17:00 und 19:00 Uhr gesperrt, es entstanden erhebliche Verspätungen und Zugausfälle.
Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern weist erneut auf die Gefahren im Bahnbereich hin. Entsprechende Beschilderungen bzw. Schranken sind in jedem Fall zu beachten, ansonsten besteht Lebensgefahr.

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