Mainz (ots) – Am Morgen des 24. Juni 2021 um ca. 07:15 Uhr wurde ein 38-jähriger deutscher Staatsangehöriger im Hauptbahnhof Mainz einer Kontrolle unterzogen.
Anlass für die Kontrolle war der liegende Aufenthalt auf einer Sitzbank ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Die Beamten erkundigten sich über seinen Gesundheitszustand und forderten ihn auf, den Mundschutz zu tragen. Der Mann hatte kein Verständnis für die Maßnahme, er wollte in Ruhe gelassen werden, da er schlafen wollte. Zusätzlich beleidigte er die eingesetzten Polizisten. Da er keine Angaben zu seiner Identität machen wollte, wurde er durchsucht um entsprechende Nachweise ausfindig zu machen.
Anschließend kam heraus, dass gegen ihn ein Hausverbot für den Bahnhof ausgesprochen wurde. Die anschließenden polizeilichen Maßnahmen kommentierte er mit wüsten Beschimpfungen. Dies wiederholte er bei der anschließenden Durchsetzung des Platzverweises aus dem Bahnhofsgebäude. Trotzdem betrat er weitere drei Mal das Bahnhofsgebäude, bevor er sich in Richtung Innenstadt, den Mittelfinger in Richtung der Streife zeigend, verabschiedete.
Um die Mittagszeit wurde er erneut schlafend auf einer Bank im Bahnhof angetroffen und unter Zwang aus dem Bahnhofsgebäude geleitet. Im Bereich des Haupteinganges drehte sich der Mann um und spuckte gezielt in die Richtung eines Beamten, den er auch traf. Den Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzung.

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