Mainz (ots) – Am 14. Januar 2021 gegen 18:45 Uhr war eine Streife des Bundespolizeireviers Mainz zur Überwachung des Hauptbahnhofes Mainz eingesetzt. Die Bundespolizeistreife kontrollierte einen 26-Jährigen Mann aufgrund eines Drogenverdachtes im Hauptbahnhof Mainz. Der Mann hatte gerötete Augen und wirkte abwesend. Die Polizisten befragten ihn ob er verbotene Substanzen mit sich führt, dies verneinte er.

Damit gaben sich die Beamten aber nicht zufrieden. Sie eröffneten ihm, dass er jetzt durchsucht werde, das wollte der Mann dann doch nicht, drehte sich um und flüchtete im Sprint aus dem Hauptbahnhof in Richtung Schottstraße. Die Bundespolizeistreife nahm die Verfolgung auf und konnte den Flüchtigen in der Schottstraße stellen. Der Mann reagierte bei der Verfolgung nicht auf die Ansprache der Polizisten.

Als die Beamten den Mann stoppten, wehrte sich dieser heftig, indem er die Polizisten mit der Faust und Ellenbogen schlug.

Ein Beamter wurde mehrfach durch den Täter mit der Faust und dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen. Er erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und Abschürfungen im Gesicht und musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Der verletzte Beamte ist vorläufig nicht mehr dienstfähig.

Der Täter konnte trotz der heftigen Gegenwehr mit körperlicher Gewalt und mit dem Einsatz des Schlagstockes unter Kontrolle gebracht werden. Der Festgenommene wurde zur Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Mainz gebracht und durchsucht.

Dabei konnten die Beamten insgesamt eine Feinwaage sowie 58,2 Gramm Amphetamin, 63,9 Gramm Haschisch, 10,0 Gramm Crystal-Meth, ein Einmachglas mit Marihuanaanhaftungen und 140EUR Bargeld beschlagnahmen.

Bei der Festnahme erlitt der Mann ebenfalls leichte Verletzungen, die nicht behandelt werden mussten.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann dem Kriminaldauerdienst der Landespolizei Rheinland-Pfalz zur weiteren Bearbeitung übergeben. Von der Mainzer Kriminalpolizei wurde nach Anordnung durch die Staatsanwaltschaft Mainz, die Wohnung des 26-Jährigen durchsucht. Hierbei konnten die Kriminalbeamten eine größere Menge Marihuana auffinden und sicherstellen.

Der 26-Jährige muss sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern
Sachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Patrick Lankeit
Telefon: 0261/34073-1006
E-Mail: bpoli.kaiserslautern.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal