Fehmarn&/Puttgarden (ots) – Im Zuge einer Kontrolle im Rahmen der Binnengrenzfahndung in Puttgarden wurde am 13.07.2021 gegen 17:05 Uhr ein 29-jähriger Mann kontrolliert.

Der Mann hatte zuvor versucht mit seinem PKW nach Dänemark einzureisen und war dort wegen fehlender Einreisevoraussetzungen zurückgewiesen worden.

Um die eingesetzte Beamtin zu täuschen, legte er zur Kontrolle eine bulgarische Identitätskarte und einen bulgarischen Führerschein vor.

Die eingesetzte Beamtin der Bundespolizei erkannte sofort, dass es sich hierbei um eine Totalfälschung beider Dokumente handelte.

Der Mann musste nun der Beamtin zur Dienststelle folgen, weitere Ausweisdokumente wurden nicht aufgefunden.

Eine Überprüfung seiner Fingerabdrücke im Fahndungssystem der Bundespolizei, erbrachte seine wahre Identität.
Der Mann war nicht Bulgare, sondern Albaner

Schnell war auch klar warum er falsche Dokumente benutzte. Er war zur Festnahme anlässlich einer gültigen Abschiebungsverfügung der Ausländerbehörde Trier ausgeschrieben. Der Mann ist in Trier wohnhaft und ist dort bei der Ausländerbehörde registriert.

Der PKW, den er sich von einem Freund aus Frankreich geliehen hatte, wurde über die Dienststelle der Bundespolizei in Kehl bei den französischen Behörden überprüft.

Ein Versicherungsschutz für das Fahrzeug bestand nicht, sodass das Fahrzeug in Puttgarden verblieb.

Dem Mann wurde eine Anlaufbescheinigung für Trier ausgestellt und er musste seine Reise mit dem Zug nach Trier fortsetzen.

Er wird sich wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Versicherungsschutz verantworten müssen.

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