Hamburg (ots) – Am 20.02.2021 gegen 23:15 Uhr stürzte ein 30-jähriger ghanaischer Staatsangehöriger ohne Fremdverschulden im Ausgangsbereich des Hamburger Hauptbahnhofs am Fischerturm.

Ein Mann beobachtete die Situation und begab sich zu dem Verunfallten. Anstelle jedoch dem Gestürzten, der stark im Gesicht blutete, Erste Hilfe zu leisten, nahm er dessen Handy und entfernte sich.

Der Verletzte erstattete Anzeige bei der Bundespolizei gegen den bis dahin Unbekannten. 
Medizinische Hilfe lehnte er hierbei mehrfach ab.

Unverzüglich wurden die Aufzeichnungen der Videoüberwachungsanlage im HBF ausgewertet, Tat und Täter konnten festgestellt werden.

Mit den frisch gewonnenen Erkenntnissen begaben sich die Bundespolizisten auf Streife und hielten Ausschau nach der Person. Mit Erfolg, denn gegen 03:30 Uhr erkannte eine Präsenzstreife den Gesuchten am Treppenabgang der Wandelhalle zu Bahnsteig 2.

Der 37-jährige polnische Staatsangehörige wurde vorläufig festgenommen und dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt.

Das Mobilfunktelefon konnte bei dem Mann nicht mehr aufgefunden werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen „Besonders schweren Fall des Diebstahls“ und „Unterlassener Hilfeleistung“ eingeleitet.

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Quelle: Presseportal