Hamburg (ots) –

Am Donnerstagfrüh gegen 8:15 Uhr war ein 39-jähriger Kolumbianer auf dem Weg von Hamburg nach Palma de Mallorca. Er wurde am Flughafen durch Beamte der Bundespolizei kontrolliert. Bei dem Abgleich seiner Daten mit dem polizeilichen Fahndungssystem stellten sie fest, dass der Mann gesucht wurde. Im Juli 2021 war er von der Staatsanwaltschaft Kempten (Allgäu) wegen Urkundenfälschung zur Festnahme ausgeschrieben worden. Er hatte eine Geldstrafe von 2.200 Euro zu entrichten. Alternativ hätten dem Mann 62 Tage Haft gedroht. Hinzu kamen Verfahrenskosten i. H. v. 82,50 Euro. Der Mann konnte die geforderten 2282,50 Euro zahlen und schließlich erleichtert weiterreisen.

Kurze Zeit später gegen 10:30 Uhr stellte sich ein 62-jähriger Deutscher bei der zentralen Sicherheitskontrolle an. Er war auf dem Weg nach Istanbul. Ordnungsgemäß legte er sein Handgepäck in die Kontrollwanne, die anschließend in das Röntgengerät fuhr. Bei der Kontrolle fiel den Luftsicherheitsassistenten in der Tasche ein verdächtiger Gegenstand auf. Daraufhin wurde das Handgepäck genauer überprüft. Es stellte sich heraus, dass sich darin eine Stahlrute befindet. Dies ist nach dem Waffengesetz jedoch ein verbotener Gegenstand. Daher erhielt der Mann von der Bundespolizei eine Strafanzeige. Die Stahlrute wurde sichergestellt. Zum Sachverhalt wollte sich der Mann nicht äußern. Er konnte anschließend in die Türkei ausreisen.

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Quelle: Presseportal