Bremen (ots) –

Hauptbahnhof Bremen, 07.02.2022, 17:15 Uhr

Aus bisher unklaren Gründen kam es zu einem Streit zwischen einer Gruppe von neun Jugendlichen. Dabei wurde ein 16jähriger Jugendlicher durch zwei andere Jugendliche festgehalten und gegen eine Scheibe gedrückt. Die jungen Kontrahenten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren trennten sich erst beim Eintreffen der Bundespolizisten. Der Vorfall sorgte am Montagnachmittag im Bremer Hauptbahnhof für Aufsehen.

Zur Aufklärung des Sachverhaltes wurden alle Jugendlichen mit auf die Wache genommen. Sie hatten mehrere Waffen dabei: Eine über 30cm lange Machete, ein Rasiermesser und ein Taschenmesser.

Auch wenn diese Waffen im Streit nicht eingesetzt wurden, so führte ein 16-Jähriger die Machete verdeckt unter der Jacke und zugriffsbereit mit sich. Auch einen Grund für das Mitführen eines Rasiermessers konnte ein anderer Jugendlicher nicht glaubhaft vortragen, denn er hatte noch nicht mal einen Bart …

Da hier mehrere Ordnungswidrigkeiten vorlagen, wurden die Waffen sichergestellt und die Erziehungsberechtigten informiert. Die Bundespolizei bittet Eltern in diesem Zusammenhang, mit ihren Kindern darüber zu sprechen, dass Messer und gefährliche Gegenstände im öffentlichen Verkehr nicht geführt werden sollen. Insbesondere bei Streitigkeiten ist es nie auszuschließen, dass diese Messer eingesetzt werden.

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Quelle: Presseportal