Bremen (ots) – 01.01.2021

Zum Jahreswechsel 2020/2021 hat die Bundespolizei Bahnhöfe und Züge überwacht. Im Fokus der Bundespolizeiinspektion Bremen stand das Einhalten von Abstandsgeboten, die Tragepflicht des Mund-Nasen-Schutzes und das Verbot des Verwendens von Feuerwerkskörpern auf Bahnanlagen. Im Vergleich mit früheren Jahren waren weniger Reisende in der Silvesternacht unterwegs. Trotzdem mussten bis zum Neujahrsmorgen 57 überwiegend alkoholisierte Personen ermahnt und die Identität von 46 Personen festgestellt werden, um Konflikte bereits im Ansatz zu unterbinden und konsequent weitergehende Straftaten zu verhindern.

Besonders negativ traten vier 16-jährige Jugendliche in Erscheinung, die nach der Flucht aus einer Nordwestbahn in Gewahrsam genommen wurden. Diese sollen gegen Mitternacht zu einer Gruppe von 15 Personen gehört haben, die am Bahnhof Delmenhorst auf die Bahn nach Bremen warteten. Ein 24-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau wünschten ihnen „ein frohes neues Jahr“, was nach ersten Ermittlungen zu einem Streit führte. Auf der kurzen Fahrt zum Bremer Hauptbahnhof sollen mehrere Beschuldigte dieser Gruppe den 24-Jährigen mit Schlägen und Tritten verletzt haben. Auch die Frau wurde geschlagen, als sie sich einmischte – sie erlitt Prellungen und Hautabschürfungen. Beide wollen sich heute ärztlich behandeln lassen.

Die Gruppe flüchtete bei Ankunft in Bremen aus der Bahn durch mehrere Ausgänge. Aufgrund der ersten Personenbeschreibungen wurden drei deutsche und ein spanischer Jugendlicher aus Bremen im Umfeld des Hauptbahnhofes ermittelt – diese wurden von ihren Eltern auf der Wache abgeholt.

Die Bundespolizei wird Videoaufzeichnungen aus der Nordwestbahn und vom Ausstieg der Gruppe im Bremer Hauptbahnhof auswerten. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. Hinweise von Zeugen werden erbeten, die gegen 00:30 Uhr auf dem Bahnsteig in Delmenhorst warteten und mit der Nordwestbahn unterwegs waren: Telefon 0421 / 16299-777

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Quelle: Presseportal