Bremen (ots) – Regionalexpress Verden – Bremen, 06.01.2021 / Ankunft Bremen 18:11 Uhr

Ein 38-jähriger Fahrgast wird beschuldigt, einen 50-jährigen Zugbegleiter bedroht zu haben. Der Zugbegleiter schloss sich zur Sicherheit ein und musste nach Ankunft in Bremen ein zweites Mal zurück in den Zug flüchten.

Die Bedrohung ereignete sich am Mittwochabend auf der Fahrt zwischen Bremen-Mahndorf und dem Bremer Hauptbahnhof im Regionalexpress 14046. Der 38-Jährige hatte keinen Fahrschein. Als er eine Nachlösung erhielt, soll er gedroht haben, dem Bahnmitarbeiter „auf die Fresse“ zu schlagen – dieser zog sich darauf in den ersten Waggon zurück und schloss die Verbindungstür. Mehrere Fahrgäste befanden sich im zweiten Waggon und bemerkten die Bedrohung.

Der Zug kam um 18:11 Uhr im Bremer Hauptbahnhof an. Als der Zugbegleiter auf dem Bahnsteig stand, kehrte der 38-Jährige vom Treppenabsatz zurück und bedrohte ihn erneut mit denselben Worten. So flüchtete der Zugbegleiter in den Zug und schloss sich auf dem Führerstand ein.

Bundespolizisten stellten die Identität des 38-jährigen Deutschen aus Achim wenig später auf dem Bahnhofsvorplatz fest. Fahrgäste, die Ohrenzeugen der Bedrohungen im Zug und auf dem Bahnsteig wurden, werden gebeten, sich als Zeugen bei der Bundespolizeiinspektion Bremen zu melden: Telefon 0421/16299-777

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Quelle: Presseportal