Rheine/Dreierwalde / BAB 30 (ots) –

Bundespolizisten haben Samstagnacht an der Autobahn 30 einen mutmaßlichen Schleusungsversuch unterbunden.

Nach der Einreise aus den Niederlanden kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung der Binnengrenze gegen 22:30 Uhr an der Anschlussstelle Rheine- Dreierwalde einen PKW mit belgischer Zulassung.

Wie sich bei der Überprüfung herausstellte, saßen in dem Taxi drei chilenische Fahrgäste wovon eine 32-jährige Frau keinen Reisepass dabeihatte und bei einem 33-jährigen Mann die zulässigen Aufenthaltszeiten im Schengenraum deutlich überschritten waren. Der dritte Reisende konnte sich ordnungsgemäß ausweisen.

Statt ihres Reisepasses hatte die Chilenin den Beamten bei der Kontrolle das Handy-Foto einer spanischen Identitätskarte vorgezeigt. Allerdings war die Frau in dem Auto nicht die auf dem Lichtbild des Ausweises abgebildete Person. Eine Recherche ergab, dass das Ausweisdokument von der Inhaberin in Spanien als verloren gemeldet wurde.

Die Bundespolizisten nahmen die Frau und den Mann in Gewahrsam. Auf der Dienststelle konnte die Identität der Frau geklärt werden. Gegen beide wurden Verfahren wegen der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet sowie ein zweijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot verfügt. Im Anschluss wurden sie in die Niederlande zurückgeschoben.

Der 36-jährige belgische Taxifahrer wird sich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Die Bundespolizei hat ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 350,- Euro hinterlegen.

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Quelle: Presseportal