Piding (ots) –

Anmoderationsvorschlag: Bienen und Kühe – im ersten Moment passt das irgendwie nicht zusammen. Trotzdem stehen vor der Molkerei Berchtesgadener Land in Piding seit einigen Jahren Bienenkästen mit zehntausenden Bienen. Warum das Sinn macht und wieso die Bienen ein wichtiger Teil der Ausbildung sind, weiß Jessica Martin. (zum Weltbienentag am 20. Mai)

Sprecherin: Molkereimeister Paul Althammer kam vor zehn Jahren durch einen Kollegen zum Imkern und konnte bald auch seinen Geschäftsführer begeistern. 2016 zogen dann die ersten Bienenvölker bei der Molkerei Berchtesgadener Land ein, denn Kühe und Bienen, das passt einfach.

O-Ton 1 (Paul Althammer, 19 Sek.): „Die Biene ist das drittwichtigste Nutztier nach Rind und Schwein und ist für die Ernte ein sehr wichtiges Tier. Also die Bestäubungsleistung der Biene ist herausragend und da ist natürlich bei uns der Bezug zu der Landwirtschaft, zu unseren Landwirten da sofort gegeben. Und deswegen: Bienen und Landwirte gehören eng zusammen.“

Sprecherin: Das Bienenprojekt ist seit einiger Zeit auch fester Bestandteil der Ausbildung bei der Molkerei, denn die Azubis können viel von den fleißigen Insekten lernen.

O-Ton 2 (Paul Althammer, 21 Sek.): „Sie müssen zusammenarbeiten und da ist der Bezug natürlich ideal. Und die Bienen sind ein riesiges Vorbild. Das Volk hat verschiedene Stadien: Ammenbiene, Putzbiene, Flugbiene und jeder hat seine Aufgabe. Und das hat auch jeder unserer Lehrlinge. Und dann ist natürlich die Wichtigkeit dieser Flächen, dieser Streuobstwiesen, dieser Almflächen den Bezug dazu, zur Landwirtschaft, der ist extrem wichtig.“

Sprecherin: Blüh- und Streuobstwiesen sind nämlich sehr artenreich und ein riesiger CO2-Speicher und die Beweidung dieser Flächen durch zum Beispiel Kühe sorgt dafür, dass das auch so bleibt.

O-Ton 3 (Paul Althammer, 7 Sek.): „Gleichzeitig sind sie dann natürlich wieder Nahrungsquelle für unsere ganzen Bienen, Insekten, Schmetterlinge, für alles, was so dazugehört.“

Sprecherin: Ein riesiger Kreislauf also, der am Ende Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt. Themen, für die sich die Molkerei Berchtesgadener Land schon lange einsetzt – zum Beispiel indem sie seit Jahren vollständig auf Glyphosat verzichtet.

O-Ton 4 (Paul Althammer, 14 Sek.): „Und dann gibt’s natürlich auch den fairen Milchpreis, die Artenvielfalt, diese kleine strukturierte Landschaft zu erhalten, die ist für uns enorm wichtig und unsere Region, unsere Almflächen können nur erhalten werden, wenn unsere Bauern einen vernünftigen Preis dafür bekommen.“

Abmoderationsvorschlag: Bienen und Kühe passen also sehr wohl zusammen und sorgen gemeinsam für jede Menge Artenvielfalt. Mehr Infos zum Thema finden Sie im Internet unter bergbauernmilch.de.

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