Wiesbaden (ots) – Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe, April 2021

-2,1 % zum Vorjahresmonat

0,0 % zum Vormonat

Ende April 2021 waren knapp 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, ging die Zahl der Beschäftigten gegenüber April 2020 um gut 119 000 oder 2,1 % zurück. Im Vorjahresmonat April 2020 waren bereits deutliche Auswirkungen der Corona-Krise erkennbar und mit -1,9 % zum April 2019 ein erster größerer Rückgang der Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vormonat März 2021 blieb die Zahl der Beschäftigten unverändert. Zu beachten ist, dass Kurzarbeitende als Beschäftigte zählen und sich deshalb Veränderungen bei der Kurzarbeit nicht in den Beschäftigtenzahlen niederschlagen.

Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahr in fast allen Branchen rückläufig

Die Zahl der Beschäftigten nahm im April 2021 im Vergleich zum April 2020 in fast allen Wirtschaftsbereichen des Verarbeitenden Gewerbes ab. Am stärksten sank die Beschäftigtenzahl in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit -6,1 %. Deutlich zurückgegangen sind die Beschäftigtenzahlen auch im Maschinenbau (-4,3 %), in der Herstellung von Metallerzeugnissen (-4,2 %), in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-3,1 %), in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (-2,5 %) und in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-2,3 %). Wenig verändert hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen mit -0,4 % sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit -0,2 %. Deutlich gestiegen ist die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahresmonat in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (+4,4 %).

Anstieg der geleisteten Arbeitsstunden und Entgelte im Vergleich zum Vorjahr

Die im April 2021 geleisteten Arbeitsstunden nahmen im Vergleich zum April 2020 bei gleicher Zahl von Arbeitstagen um 16,4 % auf 679 Millionen Stunden zu. Im Vorjahresmonat April 2020 war es durch die Corona-Krise zu Produktionsunterbrechungen in etlichen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes gekommen, was sich direkt auf die Zahl der Arbeitsstunden ausgewirkt hatte (-17,9 % zu April 2019).

Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen im April 2021 insgesamt bei rund 24,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat war das ein Anstieg um 7,1 %. Dies ist auf den hohen Anteil der Kurzarbeit im April 2020 zurückzuführen, da das von den Beschäftigten bezogene Kurzarbeitergeld kein Bestandteil des nachgewiesenen Entgelts ist.

Weitere Informationen:

Basisdaten und lange Zeitreihen zum Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe können über die Tabellen Beschäftigte und Umsatz der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe (42111-0002) und (42111-0004) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Die Ergebnisse zum Verarbeitenden Gewerbe sind neben weiteren Indikatoren zur Einordnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auch auf der Sonderseite „Corona-Statistiken“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

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