Berlin (ots) – Die Berliner Wasserbetriebe haben positiv auf die Pläne von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zum langfristigen Umgang mit Wasser reagiert. Schulze hatte gestern eine Nationale Strategie vorlegt, um dem Wassermangel aufgrund der trockenen Sommer zu begegnen.

Im Inforadio vom rbb sagte der Vorstandsvorsitzende der Berliner Wasserbetriebe, Jörg Simon, am Mittwoch:

„Das geht auf jeden Fall in die richtige Richtung. Wir fordern als Wasserversorger schon lange, dass es einen Vorrang für die Trinkwasserversorgung gibt – also auch vor landwirtschaftlicher Nutzung, vor industrieller Nutzung. Wir glauben auch, dass man wirklich überregional denken muss, zusammenarbeiten muss. Die Wasserwirtschaft in Deutschland ist sehr kleinteilig, (….) das muss stärker vernetzt werden.“

Außerdem lobte Simon Pläne für sogenannte smarte Wassertarife. „Also, dass man, wie beim Strom, jetzt sagt, wann macht es eigentlich Sinn, Wasser zu beziehen, tagsüber, oder auch nachts. Das macht durchaus Sinn, dass auch mit zu etablieren im System.“

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