Vaduz (ots) – Am hochrangigen Treffen der UNO-Generalversammlung zu Wasser präsentierte Regierungsrätin Katrin Eggenberger am Donnerstag, 18. März den „Waterfootprint Liechtenstein“, der von der Life Klimastiftung Liechtenstein und dem Verein Drink & Donate sowie der Regierung initiiert wurde.

Ziel des Waterfootprints ist es, die Nutzung von Leitungswasser anstatt von abgefülltem Mineralwasser zu fördern. Das Prinzip ist einfach: „Leitungswasser trinken. Trinkwasser spenden.“ Mit jedem Waterfootprint verzichtet eine Person freiwillig auf den Kauf von abgefülltem Mineralwasser und spendet mit lediglich 55 Franken pro Jahr gleichzeitig ein Jahr lang sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser für eine Person in einem Entwicklungsland. Damit werden der nachhaltige Umgang mit Trinkwasser gefördert und die Nutzung von Plastik sowie Treibhausgasemission für die Abfüllung und den Transport reduziert.

„Ich bin stolz darauf, dass wir in Liechtenstein mittlerweile mehr Waterfootprints verzeichnen können als wir Einwohner haben. Das ist einmalig und ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und internationale Solidarität. Besonders freut es mich, dass der Staat, alle Gemeinden und ein Grossteil unserer Unternehmen bei diesem Projekt mitmachen. Gemeinsam gehen wir mit positivem Beispiel voran. Ich bin davon überzeugt, dass diese Initiative auch für andere Länder ein Vorbild sein kann“, sagt Aussenministerin Katrin Eggenberger.

Mit dieser Initiative leistet Liechtenstein einen direkten Beitrag zur Umsetzung der UNO-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), die unter anderem den Zugang zu sauberem Wasser und zu sanitären Anlagen für alle bis 2030 zum Ziel haben. Das hochrangige Treffen geht dem Weltwassertag am 22. März voraus, mit dem globale Aufmerksamkeit und Aktionen zu sauberem Wasser und Gewässerschutz gefördert werden.

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