Berlin (ots) –

Die ARD hat sich das Ziel gesetzt, im Programm und in den Sendern selbst vielfältiger zu werden. Hierfür geht der Senderverbund einen weiteren organisatorischen Schritt und macht die Förderung von Diversität zu einer gemeinschaftlichen Aufgabe. Ein senderübergreifendes Netzwerk und eine neue Arbeitsstruktur sollen dazu beitragen, die Vielfaltsgesellschaft im Programm erlebbar zu machen und so mehr Menschen zu erreichen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, die innere Vielfalt in den einzelnen Häusern zu fördern. Die Koordination der Aktivitäten übernimmt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gemeinsam mit dem ARD-Generalsekretariat.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: „Vielfalt prägt unsere Gesellschaft und ist ein grundlegender Wert für die ARD. Das bedeutet für uns vor allem, die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Lebenswirklichkeiten in unseren Angeboten hör- und sichtbar zu machen. Es geht um Unterschiede, noch mehr aber um Gemeinsamkeiten und darum, das Miteinander von Mehr- und Minderheiten zu stärken. Mit dem neuen Netzwerk wollen wir das vielschichtige Thema Diversität für unsere Nutzerinnen und Nutzer dauerhaft weiter nach vorne bringen.“

ARD-Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab: „Das Schöne an Vielfalt ist, dass sie bereichert. Das gilt für das Programm, aber auch ‚dahinter‘. Diverse Teams erhöhen Perspektivenvielfalt, Kreativität und Innovation, und dies erhöht wiederum unseren Public Value. Deswegen ist Diversität in all ihren Dimensionen Teil des Selbstverständnisses der ARD.“

Das Netzwerk besteht aus dem „ARD-Board Diversität“, in dem Entscheider:innen aus Programm, Produktion und Personalmanagement vertreten sind, und einem fachlich ausgerichteten „ARD-Circle Diversität“. Das Board ist unter anderem besetzt mit ARD-Programmdirektorin Christine Strobl, ARD Degeto-Geschäftsführer Thomas Schreiber für die fiktionalen Formate wie Serien und Spielfilme sowie im Bereich Nachrichten und Information Helge Fuhst, zweiter Chefredakteur ARD-aktuell. Auf Fachebene, im „ARD-Circle Diversität“, sind Vertreter:innen von Arbeitsgruppen und Bereichen aktiv, die sich seit langem kontinuierlich mit Vielfalt beschäftigen: unter anderem aus der Gleichstellungskonferenz, den ARD-Schwerbehindertenvertretungen und dem Bereich Medienforschung, außerdem von KiKA und funk sowie die Diversitätsbeauftragten der Rundfunkanstalten.

Alle Rundfunkanstalten im ARD-Verbund – das sind BR, hr, MDR, NDR, Radio Bremen, rbb, SR, SWR, WDR und die Deutsche Welle – fördern bereits mit einer Vielzahl an Maßnahmen Diversität. Sie reichen von Programmschwerpunkten über interne Sensibilisierungsangebote bis hin zu angepassten Bewerbungsverfahren oder dem Ausbau barrierefreier Arbeitsplätze.

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