Itzehoe (ots) – Die Vernichtung von Vermögen nimmt Fahrt auf: Das Ausmaß erreiche historische Dimensionen, sagt Jörg Wiechmann. Der Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC) warnt eindringlich vor dem Zusammenspiel von kaum vorhandenen Zinsen und einer steigenden Inflationsrate.

Ein Grund dafür ist die starke Erholung in der Wirtschaft: „Mit den Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr 2021 haben sich die deutschen Unternehmen eindrucksvoll aus dem pandemiebedingten Konjunkturtal zurückgemeldet“, sagt Wiechmann. Volkswagen, BASF, selbst die zuletzt kriselnde Deutsche Bank hätten glänzende Ergebnisse erzielt. Sogar noch deutlich besser hätten US-Konzerne wie Amazon, die Google-Mutter Alphabet oder Apple abgeschnitten.

Doch wo viel Licht sei, gebe es auch Schatten, so Wiechmann. Und dieser treffe die Zins-Sparer: „Die boomende Wirtschaft treibt die Inflation in die Höhe.“ In Deutschland stiegen die Verbraucherpreise im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent, die Investment-Bank Goldman Sachs erwarte in diesem Jahr noch deutlich mehr als vier Prozent – die USA seien schon bei mehr als fünf Prozent. „So verliert das Ersparte im aktuellen Zins- und Inflationsumfeld in nicht einmal drei Jahren zehn Prozent seines Wertes“, rechnet Wiechmann vor.

Auf der Gewinnerseite stünden dagegen Aktionäre. Sie profitierten von der Entwicklung der Unternehmen, und auch ein Kursrückgang habe weniger drastische Folgen: „Anders als bei Ersparnissen, die durch Inflation unwiederbringlich vernichtet werden, erholen sich die Aktienkurse langfristig wieder“, so der IAC-Geschäftsführer. Das zeige die Erfahrung nach den Krisen der jüngeren Vergangenheit, aber auch der Blick zurück auf mehr als 200 Jahre Börsengeschichte.

Auf lange Sicht sei die Inflation für Sparer ein unbesiegbarer Feind: „Wenn sich Preise über die Jahrzehnte verdoppeln, halbiert sich damit die Kaufkraft der Sparer“, betont Wiechmann. Für Unternehmen und ihre Anteilseigner sei es tendenziell genau umgekehrt. „So genießen Aktionäre beim Vermögensaufbau systematischen Rückenwind“ – Zins-Sparer dagegen hätten immer mit Gegenwind zu kämpfen.

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Quelle: Presseportal