Köln. (ots) –

Der neue Geschäftsführer des 1. FC Köln, Christian Keller, sieht den Klub in einer dramatischen finanziellen Lage. Der 43-Jährige stellte im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) schwierige Jahre in Aussicht: „Ich wusste, dass wir beim FC einen klaren Sanierungsauftrag haben. Aber wenn ich etwas aufbauen will und ein brüchiges Fundament habe, muss ich erst gar nicht anfangen, in die Höhe zu bauen. Denn dann würde das Fundament direkt wieder einbrechen. Deshalb werden wir in den nächsten Jahren eher ein Entwicklungsklub sein.“ Der FC werde überwiegend Spieler mit Potenzial und weniger fertige Profis verpflichten können. „Anders können wir nicht gesund werden. Immerhin: Viel kränker können wir auch nicht mehr werden.“ Keller bemängelte, dass der FC keine Substanz aufgebaut habe. Platz sieben in der abgelaufenen Saison dürfe nicht blenden: „Es bringt ja nichts, wenn wir uns in die Tasche lügen, und ich erwarte nicht, dass jeder Fan das versteht. Aber ich werde es den Menschen zumindest versuchen, zu erklären.“

Keller erklärte, dass sich der Verein mit Steffen Baumgart grundsätzlich auf einen Verbleib des Trainers geeinigt habe. „Im Namen aller FC-Verantwortlichen habe ich ihm gesagt, dass wir seinen Vertrag gerne verlängern wollen und das aus meiner eigenen Perspektive untermauert. Er hat auch klar gesagt, dass er bleiben will. Wir sind so auseinandergegangen, dass wir jetzt die Formalien klären.“

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