Kaiserslautern (ots) –

Während einer Fußstreife im Innenstadtbereich sind Polizeibeamte am Dienstagvormittag auf zwei Jugendliche aufmerksam geworden. Weil sie mit einem E-Scooter durch die Fußgängerzone fuhren, wurden die beiden gegen 11.30 Uhr in der Riesenstraße gestoppt und einer Kontrolle unterzogen.
Darauf angesprochen, warum sie um diese Zeit nicht in der Schule sind, verstrickten sich die 15-Jährigen in Widersprüche. Eine telefonische Nachfrage bei ihrer Schule im Landkreis Kusel ergab, dass der Junge und das Mädchen unentschuldigt fehlten – sie schwänzten den Unterricht.
Weil beide angaben, die Telefonnummern der Eltern nicht auswendig zu wissen und auch nicht abgespeichert zu haben, übernahm die Schulleitung die Verständigung der Erziehungsberechtigten.

Wenig später zogen zwei junge Männer auf dem Rathausvorplatz die Aufmerksamkeit eines Streifenteams auf sich. Der Grund: Sie rauchten einen Joint – und das in unmittelbarer Sichtweite zu einer Schule. Die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer gaben den Polizisten gegenüber den Cannabis-Konsum unumwunden zu, beriefen sich aber darauf, dass es bis zur Schule „bestimmt 60 Meter“ seien und sie deshalb „nichts Verbotenes“ tun würden. – Das sahen die Beamten anders (denn nach der Gesetzesänderung ist ein Abstand von mindestens 100 Metern einzuhalten) und nahmen eine Anzeige auf.

Parallel ging während des Einsatzes ein Hinweis ein, dass es am Fackelbrunnen zu einer Körperverletzung gekommen sei. Dank der Personenbeschreibung konnten die Polizeikräfte zwei mutmaßliche Beteiligte ausfindig machen.
Ersten Ermittlungen zufolge waren der 16- und der 18-Jährige aus noch unbekannten Gründen miteinander in Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersetzung habe der Ältere dem Jüngeren ins Gesicht geschlagen.
Der Täter wollte anschließend in einen Linienbus steigen und flüchten, was aber von den Beamten verhindert werden konnte. Gegen den 18-Jährigen wird jetzt wegen Körperverletzung strafrechtlich ermittelt. |cri

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