Kaiserslautern (ots) –

Zwei Ladendiebe hat die Polizei am Dienstagnachmittag mit Hilfe aufmerksamer Zeugen überführt. Die beiden Männer fielen gegen 14.20 Uhr in einem Modehaus in der Fackelstraße auf, wo sie sich an den Diebstahlsicherungen zweier Hosen zu schaffen machten. Beide Kleidungsstücke wurden dabei beschädigt. Die Langfinger konnten gestellt werden.

In den Hosen- und Jackentaschen sowie Rucksäcken der beiden 64 und 65 Jahre alten Männer fanden die alarmierten Polizeibeamten weiteres Werkzeug und auch ein Messer. Das Duo muss deshalb mit einem Strafverfahren wegen Diebstahls mit Waffen rechnen.

Im Rucksack des jüngeren Mannes kamen außerdem mehrere Shorts aus einem anderen Modemarkt sowie Kopfhörer aus einem weiteren Geschäft zum Vorschein. Darauf angesprochen, räumte der 64-Jährige ein, auch diese Sachen gestohlen zu haben.
Weitere Angaben machten das Duo nicht, sondern nahm sein Aussageverweigerungsrecht in Anspruch.

Für erkennungsdienstliche Maßnahmen wurden die Männer mit zur Dienststelle genommen und anschließend – nach Bezahlung einer sogenannten Sicherheitsleistung – wieder auf freien Fuß gesetzt. Beide erhielten Platzverweise für die Fußgängerzone und die Einkaufspassage bis zum nächsten Morgen.

Mit einer weiteren Ladendiebin hatte es eine Streife kurz nach 15 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Merkurstraße zu tun. Sicherheitsmitarbeiter beobachteten, wie die Frau ein Packung Geleebananen aus dem Regal nahm, öffnete, ein paar Stücke davon aß und die aufgerissene Verpackung anschließend wieder in ein Regal stellte.

Von den Mitarbeitern angesprochen, bestritt die 40-Jährige die Tat. Allerdings straften die Aufzeichnungen der Überwachungskamera die Frau Lügen.
Nach Rücksprache mit der Justiz musste die Diebin eine Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor sie wieder gehen durfte. Ein Strafverfahren ist eingeleitet.

Den nächsten Ladendieb konnte eine Streife gegen 18 Uhr in der Zollamtstraße aufgreifen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Polizisten zu sich gewunken und ihnen einen Mann gezeigt, der kurz vorher in einem Discounter etwas gestohlen und die Verkäuferin bedroht hatte, anschließend aber flüchten konnte.
Die Beamten erkannten in dem Tatverdächtigen einen amtsbekannten 26-Jährigen. Als sie ihn ansprachen, gab er den Diebstahl sofort zu. Demnach hatte er Alkoholika gestohlen, diese aber in der kurzen Zwischenzeit bereits konsumiert. Die weiteren Ermittlungen wegen des Ladendiebstahls und der Bedrohung dauern an.

Kurz darauf handelte sich der 26-Jährige die nächste Strafanzeige ein, weil er in einem anderen Supermarkt in der Zollamtstraße auftauchte, in dem er sich eigentlich wegen eines Hausverbots nicht aufhalten durfte. Auch hier berichteten Mitarbeiter, dass der Mann mit „vollen Jackentaschen“, aber ohne zu bezahlen, das Geschäft fluchtartig verließ. Die Anzeige wegen Hausfriedensbruchs ist ihm sicher; der Vorwurf eines weiteren Ladendiebstahls wird noch geprüft. |cri

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