Kaiserslautern (ots) –

Weil er von einem Hund gebissen wurde, hat ein Jugendlicher aus dem Stadtgebiet am Montagabend bei der Polizei Anzeige erstattet. Wie der 17-Jährige zu Protokoll gab, joggte er gegen 19 Uhr durch den Stadtpark und wurde von einem nicht angeleinten Hund attackiert, der ihn in den Hintern biss.

Während der Jugendliche ins Krankenhaus ging, um sich die Wunde versorgen zu lassen, rückte eine Streife zum Stadtpark aus. Dank der guten Beschreibung des Tieres sowie seines Besitzers konnten die Beamten wenig später den mutmaßlichen Verantwortlichen vor Ort ausfindig machen.
Auf seinen bissigen Vierbeiner angesprochen, versuchte der 39-Jährige, den Vorfall zu verharmlosen und behauptete, er habe die Leine „nur kurz“ lösen müssen – diesen Moment habe der Hund ausgenutzt und sei losgerannt.

Eine Überprüfung der Personalien ergab, dass der Hundehalter vor fast genau einem Jahr an gleicher Stelle wegen eines ganz ähnlichen Vorfalls aufgefallen war.
Auf den 39-Jährigen kommt nun erneut ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung zu. Außerdem wird die Ordnungsbehörde über den Einsatz informiert, um gegebenenfalls in eigener Zuständigkeit weitere Maßnahmen einzuleiten. |cri

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