Trier (ots) –

Am Freitag, den 3. Mai, verkündete die Behördenleiterin des Polizeipräsidiums Trier, Anja Rakowski, im Rahmen einer Feierstunde den offiziellen Wechsel der Führungskräfte in der Kriminaldirektion (KD) Trier und stellte den geladenen Gästen aus Politik, Behörden, der Zivilgesellschaft die einzelnen Protagonisten vor.

Kriminaldirektor Lothar Butzen wird als ehemaliger Leiter der KD Trier mit Dank in das Polizeipräsidium Koblenz, zur KD Koblenz verabschiedet.
Herr Kriminaldirektor Magnus Schröder, als neuer Leiter der KD Trier, sowie der ebenfalls neue Leiter der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Trier, Kriminaloberrat Manuel Kiy wurden von ihr amtseingeführt.

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Nach nunmehr 11 Jahren im Polizeipräsidium Trier, zuletzt als Leiter der KD Trier, bedankte sich die Behördenleiterin bei ihrem scheidenden KD-Leiter Butzen, der maßgeblich an der anstehenden Neuorganisation der Kriminalpolizei in Rheinland-Pfalz beteiligt ist.
Er wurde 1984 bei der Bereitschaftspolizei in Wittlich-Wengerohr eingestellt.
Nach seiner Ausbildung und Erstverwendung bei der Schutzpolizei wechselte er 1995 die Laufbahn in den gehobenen Polizeidienst und zeitgleich die polizeiliche Sparte von der Schutz- zur Kriminalpolizei beim PP Koblenz.
Im Jahr 2002 schloss er die Polizeiführungsakademie in Münster ab und wechselte anschließend als Kriminalrat ins Ministerium des Inneren nach Mainz.
Im Mai 2013 begann er seine Verwendung als Leiter der ZKI Trier und übernahm mit Wirkung vom 1. Januar 2019 die Leitung der KD Trier.
„Ich bedanke mich für dein enormes Engagement zur Fortentwicklung der Kriminalpolizei in Trier und für die professionelle Führung herausragender kriminalpolizeilicher Einsätze.“ lobte die Behördenleiterin.

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Anschließend begrüßte Anja Rakowski den Nachfolger und neuen Leiter der KD Trier, Herrn Kriminaldirektor Magnus Schröder, der aus dem Polizeipräsidium Westpfalz nach Trier versetzt wurde.
Schröder begann seine Ausbildung am 2. März 1987 bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Königsbrunn bei Augsburg.
1991 wechselte er zur Landespolizei nach Rheinland-Pfalz.
1994 bis 1997 besuchte er die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, womit zugleich auch die Berechtigung zum Spartenwechsel/Wechsel zur Kriminalpolizei verbunden war und entschloss sich anschließend für eine Verwendung beim Landeskriminalamt in Mainz.
Im Sommer 2005 schloss er dann die Ausbildung zum höheren Dienst an der Polizeiführungsakademie in Münster-Hiltrup ab, heute Deutsche Hochschule der Polizei.
In Trier ist Schröder kein Unbekannter. Hier war er von September 2015 bis März 2019 bereits als Leiter der Kriminalinspektion Trier und temporär parallel Leiter der Kriminalinspektion Idar-Oberstein zuständig für die Kriminalitätsbekämpfung. Ein herausragendes Projekt, für das Schröder in dieser Zeit verantwortlich war, ist die Online-Wache der rheinland-pfälzischen Polizei.
2019 wechselte er als Leiter der Zentralen Kriminalinspektion Kaiserslautern ins Polizeipräsidium Westpfalz.
Mit Wirkung vom 1. April 2024 kehrte er nun wieder ins Polizeipräsidium Trier, als Leiter der KD Trier, zurück.
„Wir wissen die gewissenhafte und hervorragende Arbeit von Magnus Schröder sehr zu schätzen und deshalb freue ich mich, ihn nun an seiner ehemaligen Wirkungsstätte erneut herzlich willkommen heißen zu dürfen,“ begrüßte Rakowski den Kriminaldirektor.

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Zuletzt stellte Anja Rakowski ihren Gästen den neuen Leiter der ZKI Trier, Kriminaloberrat Manuel Kiy, vor.
Manuel Kiy ist bereits seit dem 1. Februar in dieser Leitungsfunktion eingesetzt und folgte auf Kriminaldirektor Ingolf Hubert. Dieser wechselte zum Jahresbeginn an die Hochschule der Polizei (HdP) Rheinland-Pfalz auf den Hahn.
Er wurde im Alter von 16 Jahren im September 1996 als Polizeianwärter eingestellt. Nach seiner Ausbildung folgte eine kurze Verwendung bei der Bereitschaftspolizei, gefolgt von einer Verwendung bei der Schutzpolizei in Mainz.
Im Jahr 2004 wechselte er zum Landeskriminalamt in Mainz und verrichtete dort seinen Dienst bis ins Jahr 2012. Dort vollzog er ebenso den Wechsel von der Schutz- zur Kriminalpolizei.
Gefolgt von weiteren Stationen unter anderem als Fachlehrer bei der Hochschule der Polizei besuchte er anschließend die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster und stieg im September 2018 in den höheren Polizeidienst auf.
Im Anschluss kehrte er als Dozent an die HdP zurück und lehrte dort in den Fachgebieten Eingriffsrecht und Kriminalwissenschaften.
Anschließend wechselte er als Referent ins Ministerium des Inneren für Sport, Referat Kriminalitätsbekämpfung.
Manuel Kiy hatte zuletzt die Leitung der KI Koblenz inne und übernahm in Trier die Leitung der ZKI.
„Sie kommen in Zeiten des organisatorischen Umbruchs bei der Kriminalpolizei nach Trier. Ich bin mir sicher, dass Sie Ihre Mitarbeitenden in diesen aufregenden Umgestaltungsprozessen mitnehmen und motivieren,“ hieß die Behördenleiterin Manuel Kiy im Polizeipräsidium Trier willkommen.

Der Leiter der Staatsanwaltschaft Trier, Herr Peter Fritzen, schloss sich den Grußworten an und hofft weiterhin auf eine vertrauensvolle und sehr enge Zusammenarbeit zwischen Justiz und Polizei.

Der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates, Herr Peter Kretz, an, begrüßte die Führungskräfte und Gäste im Namen der Personalvertretungen ebenfalls und hieß sie herzlich willkommen.

Für einen feierlichen Rahmen der Veranstaltung sorgte die musikalische Begleitung durch das Saxophon-Quintett des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz.

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