Seewald (ots) –

Mit einem Schock musste eine 31-Jährige nach einem Unfall am Freitagvormittag auf der Kreisstraße 4775 in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr die Frau mit ihrem Ford, gegen 8:30 Uhr, die K 4775, aus Dornstetten – Hallwangen kommend in Richtung Seewald – Erzgrube, als sie von der Fahrbahn abkam und mit mehreren am Fahrbahnrand stehenden Bäumen sowie einem Leitpfosten kollidierte. Im Anschluss wurde die Fahrerin vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise trug sie keine offenkundigen Verletzungen davon. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Sabine Maag, Pressestelle

Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“
gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle:
https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).

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