Neumünster (ots) –

Am 19.04.2024 führte das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Mitte eine groß angelegte Schwerlastkontrolle auf dem Parkplatz Aalbek an der A 7 durch.

Die Kollegen kontrollierten diverse Fahrzeuge. Eines davon fiel ihnen besonders auf.
Ein Umschlagbagger „Fuchs“, welcher auf eine weite Reise von Dänemark nach Polen gehen sollte. Bei einem Gesamtgewicht von 60 Tonnen schauten die Kollegen besonders hin. Dabei stellten sie erhebliche Mängel fest. Selbst eine Fachfirma konnte vor Ort die Probleme nicht beheben.

Damit nicht genug, denn ein so großer Fuchs darf nur mit den entsprechenden Dokumenten auf Reise gehen, welche hier nicht vorlagen. Somit wurde die Fahrt vor Ort für beendet erklärt. Erst wenn das Spezialfahrzeug wieder fahrtüchtig ist und alle Papiere vorliegen, kann der Fuchs auf seine Reise gehen.

Seit dem 19.04.2024 hat man nun 3 Mal versucht den Schwertransport durchzuführen. 3 Mal gelang dies nicht, da technische Mängel einfach nicht behoben wurden oder man eigenmächtig ohne die Polizei die Fahrt ein Stück weiterführte. Daher wartet der Fuchs bis heute auf seine Reiseerlaubnis, die erst erteilt wird, wenn alle Absprachen eigehalten wurden und alle Dokumente entsprechend vorliegen.

Gegen den Fahrer, sowie die Verantwortlichen und die Firma wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Weitere Ermittlungen sollen prüfen, ob der unrechtmäßig erlangte Gewinn aus dem Transport eingezogen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Feddersen

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