Plettenberg (ots) –

Zusammengeschlagen

Ein 30 Jahre alter Plettenberger wurde am Samstag um kurz vor sechs am Morgen von Unbekannten zusammengeschlagen. Er suchte mittels Taxi ein Krankenhaus auf, wo er versorgt werden konnte. Die Tat ereignete sich auf der Kirmes, als es Streit zwischen zwei Personengruppen gab, in die der Plettenberger geriet. Mehrere Personen traten und schlugen ihn, sie konnten lediglich als männlich mit südländischem Erscheinungsbild beschrieben werden. Zeugen werden gebeten, sich zu dem Vorfall bei der Polizei Plettenberg zu melden, es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Einbruch, Widerstand und Festnahme

Samstagabend gegen 21:30 Uhr wurde die Polizei zu einer Kapelle am Böhler Weg gerufen, weil dort Personen randalieren sollen. Ein Zeuge habe Personen in die Kapelle gehen sehen, sie seien noch darin und würden Krach machen. Wie die Beamten feststellten, wurde die Tür eingeschlagen, die Holzverkleidung war zerbrochen. Im Innenraum bot sich ein Bild der Verwüstung: So wurde unter anderem das Taufbecken umgeworfen, ein Leuchter abgerissen und ein Fenster beschädigt. Auch die Orgel wurde im Obergeschoss demoliert, sowie Teile am Dachstuhl. Der Schaden wird auf einen mindestens mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei durchsuchte die Kapelle nach den Tätern und wurde im Glockenturm fündig: zwei Personen wurden angetroffen. Eine 24 Jahre alte Dame aus Hamm und ein 21 – Jähriger ohne festen Wohnsitz. Die beiden alkoholisierten Täter wurden dem Polizeigewahrsam Lüdenscheid zugeführt, hierbei kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen durch beide Personen, die nach den Beamten spuckten, schlugen und traten, sowie Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den Einsatzkräften äußerten. Die 24 Jahre alte Hammerin verblieb über Nacht im Gewahrsam zur Verhinderung weiterer Straftaten. Der 21 – Jährige wurde wegen des Verdachts der Fluchtgefahr durch die Polizei vorläufig festgenommen. Er wurde nach Anordnung durch das zuständige Gericht nachfolgend entlassen. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen zum Tatgeschehen. Es ist nicht auszuschließen, dass auch weitere Personen an der Randale beteiligt waren.
(lubo)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Pressestelle Polizei Märkischer Kreis
Telefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1223
E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de
http://maerkischer-kreis.polizei.nrw

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal