Kassel (ots) –

Nordhessen:

Nach einer dreitägigen Beschulung durch das für Präventionsarbeit zuständige Hauptsachgebiet E 4 des Polizeipräsidiums Nordhessen dürfen sich jetzt zwölf Bürgerinnern und Bürger Sicherheitsberaterinnen und -berater für Senioren (SfS) nennen, die zukünftig ehrenamtlich in ihren Heimatorten zum Einsatz kommen.
Die SfS fungieren dort als kompetente Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren. In ihrem kommunalen Einsatz unterstützen sie dabei die Polizei in ihrer Präventionsarbeit. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienststellen und den Kommunen informieren sie kostenlos über Themen der Kriminal- und Verkehrsprävention, wie zum Beispiel die sichere aktive sowie passive Teilnahme am Straßenverkehr oder klären über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen auf.

Hintergrund des 2016 ins Leben gerufenen SfS-Programms ist die traurige Tatsache, dass immer mehr ältere Menschen Opfer von Straftaten wurden und dabei die Täter teilweise in perfider Weise die Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit gerade der Seniorinnen und Senioren ausnutzten. Aus Scham der Opfer, auf solche Maschen hereingefallen zu sein, scheuten viele zudem den Gang zur Polizei.
Aber nicht nur die Kriminalitätsverhütung, sondern auch die sichere Teilnahme am Straßenverkehr sind Schwerpunkte des SfS-Programms und der durchgeführten Ausbildung.

Die zwölf neuen Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Senioren, fünf Frauen und sieben Männer im Alter von 54 bis 77 Jahren, die im Landkreis Kassel, dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Werra-Meißner-Kreis zum Einsatz kommen, wurden zu Beginn ihrer Ausbildung vom Polizeivizepräsidenten Klaus Wittich begrüßt. Zum Abschluss des Seminars, das in der Zeit vom 10. bis 12. April 2024 unter der Federführung von Polizeihauptkommissarin Susanne Gottmann durchgeführt wurde, erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat für die erfolgreich absolvierte Schulung.

Der Bedarf an SfS beim Polizeipräsidium Nordhessen ist aber immer noch hoch und bei weitem noch nicht gedeckt. Wer sich für diese ehrenamtliche Aufgabe interessiert, kann sich gerne telefonisch unter 0561-17171 oder per Mail unter seniorenpraevention.ppnh@polizei.hessen.de an die Präventionsspezialisten des Polizeipräsidiums Nordhessen wenden.

Rückfragen bitte an:

Ulrike Schaake
Pressesprecherin
Tel. 0561-910 1021

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Grüner Weg 33
34117 Kassel
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Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
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Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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Quelle: Presseportal