Stralsund (ots) –

Am 09.05.2024 gegen 16:30 Uhr kam es in einem Stralsunder Imbiss augenscheinlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Nach derzeitigen Erkenntnissen nahmen drei junge Deutsche im Alter von 18 und 19 Jahren mehrere Speisen zu sich, ohne ihr Essen zu bezahlen. Anschließend flüchteten sie durch den Hinterausgang des Imbisses.

Als der 61-jährige türkische Besitzer des Ladens dieses bemerkte, eilte er ihnen hinterher. Als er zwei der drei Männer bei ihrer Flucht stoppen konnte, soll er durch diese mit einer Bierflasche bedroht worden sein. Die umgehend alarmierten Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten den dritten Tatverdächtigen aufgreifen. Die anderen beiden Männer blieben bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort.

Nach Zeugenaussagen soll zudem einer der Tatverdächtigen mutmaßlich „Heil Hitler“ gerufen haben.

Alle drei jungen Deutschen standen unter dem Einfluss von Alkohol. Bei ihnen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab jeweils Werte in Höhe von 1,57, 1,88 und 2,15 Promille.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Bedrohung, des Verdachts des Betruges und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig noch an. Die drei jungen Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gelassen.

Nachdem der dritte Tatverdächtige zurück zum Imbiss kam, bezahlte er den offenen Betrag und entschuldigte sich beim Besitzer.

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Quelle: Presseportal