Wismar (ots) –

Am Dienstagnachmittag des 14.05.2024 kam es in der Gemeinde Hornstorf
zu einem schweren Verkehrsunfall in Folge dessen ein 52-jähriger 
Kradfahrer lebensbedrohlich verletzt wurde.
Vorausgegangen war eine Feststellung des Kradfahrers durch den 
Videowagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Metelsdorf auf 
der BAB 14. Hier fiel der 52-Jährige auf, dass er vorausfahrende 
Fahrzeuge unter anderem auch unter Ausnutzen des Standstreifens auf 
der rechten Seite überholte. Die Beamten setzten an dem zivilen 
Polizeifahrzeug die entsprechenden Haltesignale und wollte den 
Kradfahrer gegen 16:00 Uhr einer Verkehrskontrolle unterziehen. 
Dieser beschleunigte daraufhin jedoch sein Krad, verließ die BAB 14 
am Kreuz Wismar auf die B 105 weiter in Richtung der Gemeinde 
Hornstorf bei Wismar. Im Laufe der Flucht missachtete der 52-Jährige 
unter anderem auch die Rotphase einer Ampel, fuhr von der B 105 in 
den Rüggower Weg weiter in Richtung Hornstorf. Der Videowagen folgte 
dem Krad im Rahmen der Nacheile mit Abstand und ebenfalls erhöhter 
Geschwindigkeit. Wenige Meter hinter dem Ortseingang Hornstorf wollte
der 29-jährige Fahrer eines Opel aus dem Gärtnerweg kommend auf den 
Rüggower Weg einbiegen. Im Bereich des Ortseingangs Hornstorf 
befindet sich eine Bergkuppe, so dass an der Einmündung vom 
Gärtnerweg zum Rüggower Weg ein Verkehrsspiegel angebracht ist. Der 
Opel-Fahrer tastete sich in die Einmündung ein, jedoch kam es durch 
den plötzlich auftauchenden Kradfahrer zum Zusammenstoß beider 
Fahrzeuge.
Bei dem Unfall wurde der 52-jährige Kradfahrer lebensbedrohlich 
verletzt. Eine anwesende Zeugin leistete Erste-Hilfe und führte 
Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Die zeitnah eintreffenden Rettungs- 
und Notarztwagenbesatzungen übernahmen anschließend die medizinischen
Rettungsmaßnahmen. Ein Rettungshubschrauber kam ebenfalls am 
Unfallort zum Einsatz. Da sich der Zustand des Kradfahrers immer 
wieder verschlechterte, wurde dieser durch eine 
Rettungswagenbesatzung ins Schweriner Klinikum gefahren.
Der 29-jährige Opel-Fahrer sowie die beiden Polizisten im Videowagen 
erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Ein Sachverständiger der DEKRA kam ebenfalls an der Unfallstelle zum 
Einsatz.
Am Krad entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Polizeilich wird der 
Gesamtschaden auf 12.000 Euro geschätzt.
Der 52-Jährige war nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis
und muss sich weiter unter anderem auch wegen der Gefährdung des 
Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.

André Falke
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeiführer vom Dienst
Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock

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Quelle: Presseportal