Hildesheim (ots) –

HILDESHEIM – (jpm) Für den heutigen Samstag (27.04.2024) wurden bei der Stadt Hildesheim mehrere Versammlungen angezeigt, die von der Polizei begleitet wurden.

An dieser Stelle wird auf die Pressemitteilung vom 26.04.2024 verwiesen:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/5766542

Die Gegendemonstration, an der etwa 440 Personen teilnahmen, begann planmäßig gegen 12:00 Uhr mit mehreren Redebeiträgen auf dem Bahnhofsvorplatz. Danach folgte ein Aufzug über die Bahnhofsallee, Wallstraße, Osterstraße und die Rathausstraße zum Platz An der Lilie. Nach einer Abschlusskundgebung und mehreren Musikbeiträgen wurde die Versammlung gegen 14:00 Uhr für beendet erklärt. Bereits davor setzten Abwanderungstendenzen ein.

Gegen 13:20 Uhr startete auf dem Angoulemeplatz die Versammlung unter dem Motto „Gegen die fatale Politik dieser Regierung“, an der bis zu 320 Menschen teilnahmen. Nach Rede- und Musikbeiträgen formierten sich die Teilnehmenden zu einem Aufzug, der sich gegen 14:40 Uhr in Bewegung setzte und durch die Innen- sowie Oststadt führte. Auf eine Zwischenkundgebung auf dem Hindenburgplatz wurde seitens der Versammlungsteilnehmenden verzichtet. Sie zogen direkt über die Zingel, Bahnhofsallee und Jan-Pallach-Straße zurück zum Angoulemeplatz und verkürzten damit die angezeigte und bestätigte Versammlungsroute. Um 18:00 Uhr war auch diese Versammlung zu Ende.

Insgesamt verlief das heutige Demonstrationsgeschehen friedlich. Im Rahmen der sich fortbewegenden Versammlung „Gegen die fatale Politik dieser Regierung“ kam es zu einzelnen Versuchen der Blockade / Störung der Versammlung.

In der Kardinal-Bertram-Straße, Höhe Andreasstraße, hinderten die Einsatzkräfte etwa 10 Personen daran, auf die Aufzugstrecke zu gelangen. Hierbei kam es durch eine männliche Person zu einem tätlichen Angriff auf einen Beamten. Bei der Feststellung seiner Personalien leistete der Mann anschließend Widerstand und wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Im weiteren Verlauf versuchten kleinere Gruppen noch mehrfach an den Aufzug zu kommen, was aber durch die eingesetzten Beamtinnen und Beamten unterbunden werden konnte.

Bei der Versammlung „Gegen die fatale Politik dieser Regierung“ stellte die Polizei bei einer Person ein Plakat mit einem Bezug zu den Nürnberger Prozessen sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts auf Volksverhetzung ein.

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Quelle: Presseportal