Landkreis Rostock – Broderstorf/ Pastow/ Laage (ots) –

Nachdem es in den Ortschaften Broderstorf/ Pastow im zurückliegenden Zeitraum seit dem 27.04.2024 zu einer exhibitionistischen Handlung eines bislang unbekannten Tatverdächtigen gekommen sein soll, hat die Kriminalpolizei sofortige Ermittlungen eingeleitet. In diesem Zusammenhang weiten sich die Ermittlungen auch auf zwei weitere angezeigte Delikte aus, bei denen Kinder verdächtig durch eine unbekannte Person angesprochen worden sein sollen.

Broderstorf/ Pastow:

Am 27.04.2024, etwa gegen 14.00 Uhr, sei nach vorliegenden Erkenntnissen eine 40-jährige Spaziergängerin im Bereich des Kösterbecker Waldes zunächst auf eine über ihr fliegende Drohne aufmerksam geworden. Nach Aussage der Geschädigten begegnete sie kurz darauf einer männlichen Person, welche offensichtlich an ihrem Glied manipulierte.

Am Vormittag des 01.05.2024 soll in Pastow ein 7-jähriger Junge durch eine ihm unbekannte, männliche Person angesprochen und am Handgelenk festgehalten worden sein. Der Aufforderung mitzukommen habe sich der Junge erwehren können, indem er sich laut eigener Angabe losreißen und davon laufen konnte. Nach vorliegenden Hinweisen sei der Unbekannte mit einem Fahrrad unterwegs gewesen und habe zudem eine Drohne mit sich geführt.

Zu den o.g. Sachverhalten liegt durch die jeweils Geschädigten eine Personenbeschreibung vor:

   - männliche Person, ca. 1,80m Körpergröße
   - etwa 40 Jahre alt
   - helle Hautfarbe
   - kein Bartwuchs
   - deutsche Aussprache
   - allgemein dunkel gekleidet, schwarzes Basecap und schwarze 
     Sonnenbrille

Laage:

Bereits am 30.04.2024 soll sich in Laage ein ähnlich gelagerter Sachverhalt ereignet haben, bei dem wiederum ein 8-jähriger Schüler auf dem Schulweg durch eine ihm unbekannte männliche Person angesprochen wurde. Nach eigener Aussage habe ihm der fremde Mann Geld angeboten, wenn er ihn begleiten würde. Der Junge reagierte sofort abweisend und entfernte sich schnell von dem unbekannten Tatverdächtigen.

Entgegen der über Plattformen in den Sozialen Netzwerken geteilten Information liegen der Polizei keine Zeugenhinweise vor, dass sich der oder die unbekannten Täter mit einem PKW/Transporter fortbewegt haben sollen. Aus diesem Grund bittet die Kriminalpolizei darum, nicht verifizierte Fakten nicht im Bereich Sozialer Medien sowie Messengerdiensten zu teilen. Personen, die möglicherweise Angaben zu den Sachverhalten machen können werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter 0381 4916 1616 zu melden. Selbstverständlich können Sie Ihre Hinweise auch über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle geben.

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Quelle: Presseportal