Halle/MZ (ots) –

Die Klinikreform ist der dafür nötige Paradigmenwechsel. Weil die Kliniken schon für das Bereithalten von Behandlungskapazitäten Geld erhalten, kommen sie aus dem Hamsterrad heraus. Die Qualitätsvorgaben werden dazu führen, dass Kompetenzen gebündelt werden. Das nutzt Patienten; Studien zeigen, dass sie von spezialisierten und routinierten Teams besser versorgt werden als in der kleinen Klinik.

Bei diesem Umbau werden Kliniken auf der Strecke bleiben. Das Gerede vom Zusammenbrechen der „wohnortnahen Versorgung“ ist aber Panikmache. Erstens sieht die Reform die Umwandlung einiger Kliniken in Gesundheitszentren vor, die bei der Krankenpflege eine Versorgungslücke schließen können. Zweitens zeigen Umfragen, dass die Bevölkerung bereit ist, für eine hochwertige Behandlung längere Wege zu fahren. Drittens käme es auch ohne Reform zu Schließungen, aber unkontrolliert.

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