Bad Soden (ots) –

Industriegasespezialist veröffentlicht Finanzkennzahlen aus dem Jahr 2023 Erneutes Wachstum: rund 4,4 Milliarden Euro* Umsatz und circa 1,3 Milliarden Euro* EBITDA Investitionen mit rund 0,6 Milliarden Euro* weiterhin auf hohem Niveau Zahl der Mitarbeitenden stieg von 11.259 auf 11.519

Messer konnte in seinem 125-jährigen Jubiläumsjahr trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowohl Umsatz als auch EBITDA weiter steigern. Infolge hoher Inflationsraten hatte sich die wirtschaftliche Aktivität in 2023 verlangsamt, was entsprechende Auswirkungen auf die Nachfrage nach Industriegasen hatte. Doch das Geschäft von Messer erwies sich erneut als resilient: Der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz konnte den Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023 um 7,1 Prozent* auf circa 4.391 Millionen Euro* steigern. Darüber hinaus konnte das Unternehmen auch sein EBITDA erneut verbessern. Es stieg um 9,1 Prozent* auf circa 1.284 Millionen Euro*. Die Investitionen blieben mit rund 636 Millionen Euro* auf einem hohen Niveau. „Unsere Investitionen sind auf die wirtschaftliche Absicherung des bestehenden Geschäfts und das Ausschöpfen rentabler Wachstumspotenziale ausgerichtet“, erläutert Bernd Eulitz, CEO von Messer, und ergänzt, „Unsere Investitionsentscheidungen unterstützen ebenso die Nachhaltigkeitsziele von Messer, beispielsweise bezüglich der Dekarbonisierungsbemühungen unserer Kunden oder Anlagenoptimierung und -digitalisierung“. Ebenso wie die anderen Kennzahlen stieg auch die Anzahl der Mitarbeitenden. Im Geschäftsjahr 2023 waren es 11.519 Mitarbeitende, im Vorjahr arbeiteten 11.259 Personen für Messer.

Umsatzentwicklung in den Regionen

In Asien erwirtschaftete Messer im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 811 Millionen Euro. Dies entspricht zwar einem Umsatzrückgang von 4,4 Prozent, doch diese Entwicklung ist vor allem auf einen nachteiligen Währungseffekt in China und unter anderem auf den im Vergleich zum Vorjahr schwächeren vietnamesischen Stahlmarkt zurückzuführen.

Im Jahr 2023 investierte Messer in China wieder vorrangig in Projekte, die die Position des Unternehmens im Flüssiggasemarkt weiter stärken und so eine ausgewogene Diversifizierung der Kunden fördern. Darüber hinaus investierte Messer vornehmlich in Spezialgase-Produktionsanlagen, insbesondere zur Versorgung von Kunden aus der Elektronikindustrie.

In der Region ASEAN fokussierten sich die Investitionen von Messer mehrheitlich auf Projekte in Vietnam. Neben Investitionen in Luftzerlegungsanlagen bei On-site-Kunden hat der Industriegasespezialist hier den Ausbau seiner Flüssiggas-Produktionskapazitäten im Süden des Landes vorangetrieben. Durch die Investitionsprojekte sollen auch in Vietnam vielfältige Industrien beliefert werden. In Thailand wurde der Grundstein für die erste Luftzerlegungsanlage von Messer gelegt.

Die Gesellschaften in Europa erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von circa 1.284 Millionen Euro*.

In Westeuropa konnte Messer einen Umsatz in Höhe von 501 Millionen Euro erzielen. Dies ist ein Anstieg von 3,6 Prozent. Die Region Zentraleuropa erwirtschaftete 401 Millionen Euro Umsatz und realisierte so verglichen mit dem Vorjahr einen Umsatzanstieg von 22,8 Prozent. Die Region Südosteuropa steigerte den Umsatz um 18,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 383 Millionen Euro.

Zu den Investitionsprojekten in Zentral- und Südosteuropa zählten insbesondere die Anlagen zur Kohlendioxid-Gewinnung in der Tschechischen Republik, in Österreich, Serbien und Polen. Darüber hinaus investierte Messer in eine Luftzerlegungsanlage in Serbien und ein Abfüllwerk in Rumänien.

In Deutschland konnten die letzten Arbeiten an der Luftzerlegungsanlage in Speyer und dem Füllwerk in Siegen abgeschlossen werden. In Spanien nahm Messer unter anderem eine Luftzerlegungsanlage im Chemiepark bei Tarragona und eine Abfüllanlage für Gase in Flaschen in Betrieb.

Der Umsatz der Gesellschaften von Messer in Nordamerika lag im Geschäftsjahr 2023 bei circa 1.874 Millionen Euro und damit 8,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Davon entfallen rund 1.557 Millionen Euro auf die US-Gesellschaften und 317 Millionen Euro auf das Geschäft in Kanada. Die Investitionsprojekte in dieser Region konzentrierten sich überwiegend auf die USA. Der Schwerpunkt lag hier auf den Anlagen in Texas und Ohio sowie auf Investitionen in das Helium-Geschäft.

Die südamerikanischen Gesellschaften in Brasilen, Kolumbien und Chile konnten sowohl bei den medizinischen als auch bei Industriegasen einen Anstieg verzeichnen und so einen Umsatz in Höhe von 391 Millionen Euro erwirtschaften. Damit liegt das Ergebnis um 8,8 Prozent über dem Umsatz des Geschäftsjahres 2022.

* Konsolidierte Darstellung des Messer Konzerns (ehemals Messer Group und Messer Industries), die die damalige At Equity Beteiligung Messer Industries zu 100 Prozent beinhaltet und um die Effekte aus dem Erwerb von Messer Industries im November 2023 bereinigt wurde.

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