Stuttgart (ots) –

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Task Force gegen Hass und Hetze des Landeskriminalamts Baden-Württemberg verfolgt das Ziel, Bedrohungen durch Hass und Hetze frühzeitig zu erkennen und diesen mit geeigneten Maßnahmen aktiv zu begegnen. Verankert im Koalitionsvertrag und eingerichtet durch den Kabinettsausschuss der Landesregierung „Entschlossen gegen Hass und Hetze“ hat die Task Force bereits zahlreiche Maßnahmen sowohl für Internetnutzende als auch für die Aus- und Fortbildung der Polizei selbst umgesetzt und mehrere Aktionstage ins Leben gerufen. Unter dem Corporate Design der Initiative Toleranz im Netz, #aktivgegenhassundhetze, arbeiten wir eng und vertrauensvoll mit staatlichen und nichtstaatlichen Partnern zusammen, um gemeinsam, ganzheitlich und nachhaltig das Internet zu einem besseren Ort zu machen, siehe auch www.initiative-toleranz-im-netz.de .

Bei der Entstehung von Hasskriminalität und Stereotypen spielt aus präventiver Sicht die frühzeitige Aufklärung und Sensibilisierung eine wichtige Rolle.

Aus diesem Grund starteten wir den Schulwettbewerb gegen Antisemitismus – „Jüdisches Leben in Deutschland: Eine Quelle der Vielfalt“. Ziel und Leitgedanke des Projekts ist es, der Bildung von vorurteilsgeleiteten Stereotypen sowie der Entstehung von judenfeindlichem Gedankengut entgegenzuwirken. Gerade die aktuellen Geschehnisse im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt verdeutlichen die wichtige Rolle, die den Begriffen „Respekt“ und „Toleranz“ im gemeinsamen Umgang zukommt. Im Rahmen des Schulwettbewerbs, welcher im Zeitraum vom 1. Februar bis 26. April 2024 stattgefunden hat, haben sich Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse gezielt mit den Einflüssen des jüdischen Lebens befasst und diese im Rahmen einer eigenen, kreativen Projektarbeit, von Zeichnungen über Videoclips bis hin zu Porträts bekannter jüdischer Menschen, sichtbar gemacht. Insbesondere möchten wir, dass die Zielgruppe über diese Auseinandersetzung mit der Thematik ihr Wissen über jüdische Einflüsse und damit ihren eigenen Erfahrungsschatz erweitert und so resilienter gegen Vorurteile wird. Nähere Informationen finden Sie in der beigefügten Infobox oder unter https://www.initiative-toleranz-im-netz.de/schulwettbewerb/. Für die mediale Begleitung und Promotion des Wettbewerbs haben wir herausragende Unterstützung von „Meet a Jew“ erhalten, ein Begegnungsprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die Clips entstanden in Eigenproduktion des LKA BW und wir erreichten zwischenzeitlich organisch über 700.000 Menschen (https://www.youtube.com/watch?v=RUBuL7Iuq0U ). Mit diesen Clips und den Projektinformationen gelang es uns, in zwei Kategorien für den Deutschen Preis für Onlinekommunikation nominiert zu werden.

Die Anzahl und Qualität der fast 70 eingereichten Projekte sind beeindruckend und wir sind begeistert, wie engagiert die Schülerinnen und Schüler an ihren Themen und Beiträgen gearbeitet haben. Jede der knapp 70 Einsendungen ist ein Gewinn für mehr Respekt und Vielfalt und es waren oft nur Nuancen, die letztlich zur Entscheidung führten. Um diese herausragenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler mit uns zu ehren, möchten wir Sie herzlich dazu einladen, an der feierlichen Preisverleihung im Rahmen einer Vernissage der besten Projekte im Foyer des Landeskriminalamts teilzunehmen. Die Veranstaltung findet am

Dienstag, 7. Mai 2024 ab 15:00 Uhr,

im Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Taubenheimstraße 85 in 70372 Stuttgart

statt. Bei diesem Anlass werden die besten fünf Projekte für ihre herausragende Arbeit ausgezeichnet und der Hauptgewinn – ein Tag im Europapark für die gesamte Klasse – übergeben. Zusätzlich wird die Kultusministerin anwesend sein, um den Gewinnern persönlich ihren Dank auszusprechen.

Wir glauben, dass Ihre Berichterstattung dazu beitragen kann, die Bedeutung dieses wichtigen Themas zu unterstreichen und die Leistungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu würdigen.

Zur besseren Planung bitten wir Sie, sich bis spätestens Montag, 6. Mai 2024, 16:00 Uhr, per E-Mail unter pressestelle-lka@polizei.bwl.de oder unter 0711 / 5401 – 2044 anzumelden.

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Telefon: 0711 / 5401 – 2044
E-Mail: pressestelle-lka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

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Quelle: Presseportal