Berlin (ots) –

„Innovation aus Tradition“ – das ist der Leitgedanke, unter dem das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V. (KDA) an der Gestaltung eines würdigen, selbstbestimmten Alters arbeitet und forscht. Aktuell ist das KDA mit zwei Zukunfts-Projekten bei der Altenpflege-Messe in Essen vertreten: Bei beiden Projekten geht es um Maßnahmen gegen den Fachpersonalmangel in Deutschland – angesprochen werden also vor allem Unternehmen, insbesondere im Bereich Gesundheit und Pflege, aber nicht nur.

Wie Unternehmen und auch kleine Betriebe wie ambulante Pflegedienste Vereinbarkeitslösungen schaffen und so Fachpersonal halten und neu gewinnen können, darum geht es beim Landesprogramm „Vereinbarkeit von Beruf & Pflege NRW“. Es wird im KDA koordiniert und bietet konkrete Lösungen sowohl für Arbeitgebende als auch für Arbeitnehmende an, Job und private Sorgeverantwortung unter einen Hut zu bringen. Schon jetzt werden vier von fünf pflegebedürftige Menschen zuhause betreut – oftmals von berufstätigen Angehörigen oder Freunden. Die Maßnahmen setzen sowohl beim Fachpersonalmangel als auch beim steigenden Bedarf nach persönlichem Freiraum und damit an Vereinbarkeitslösungen an.

Am 25. April, von 11:40 Uhr bis 12 Uhr, gibt ein Fachreferat Einblicke ins Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW“

Das zweite Pilotprojekt, das vom KDA im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit umgesetzt wird, betrifft die Anwerbung von internationalem Fachpersonal. Neben vielen anderen Maßnahmen ist die Anwerbung insbesondere für Arbeitgebende im Bereich Gesundheit und Pflege ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung. Das KDA ist hier mit dem Gütesiegel „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ ein starker Partner an der Seite der anwerbenden Unternehmen. Denn das Gütesiegel zeichnet anwerbende Personalserviceagenturen und Einrichtungen aus und stärkt sie damit hier und im Anwerbeland. Sie werden nach festgelegten Kriterien für einen fairen, ethischen und transparenten Anwerbeprozess ausgezeichnet, der bereits vor Ort, im Heimatland der migrationsbereiten Arbeitnehmer beginnt.

Über beide Projekte kann man sich vom 23. bis 25. April in Halle 8, Stand C30, der Altenpflege-Messe in Essen informieren.

Das KDA wurde 1962 auf Initiative von Wilhelmine Lübke und ihrem Ehemann, dem damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke, gegründet und steht seitdem unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung innovativer Lösungen für ein gutes Leben im Alter und den Generationenzusammenhalt. Als Ideengeber und Vorreiter baut das KDA über seine Pilotierungen Brücken von der Wissenschaft zur Praxis, vom Neudenken zum Neumachen. Der demografische Wandel wird dabei ausdrücklich als Chance verstanden.

Das Landesprogramm Beruf & Pflege NRW

Das Gütezeichen Faire Anwerbung Pflege Deutschland

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Pressekontakt:

Solveig Giesecke
Pressesprecherin
Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung
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Quelle: Presseportal