Berlin (ots) –

Pünktlich zum 60-Jährigen Jubiläum des Freiwilligen Sozialen Jahres am kommenden Montag hat der Deutsche Bundestag heute dem Freiwilligen-Teilzeitgesetz zugestimmt:

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Möglichkeit geschaffen werden soll, einen Freiwilligendienst in Teilzeit zu absolvieren, ohne dies begründen zu müssen. Dadurch werden strukturelle Hürden abgebaut: Junge Menschen können ihr soziales Engagement künftig flexibler gestalten. Das vielfältige Angebot der Freiwilligendienste wird so für mehr Menschen zugänglich“, so Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Monique Weigelt, Fachbereichsleiterin Freiwilligendienste bei den Johannitern, ergänzt: „So positiv die neue Teilzeitregelung ist – aufgrund der ungewissen Finanzlage fällt es schwer, sich zu freuen. Freiwillige und Träger brauchen aktuell vor allem eine langfristig gesicherte Finanzierung. Wir haben nicht die Ressourcen, um jedes Jahr gegen Kürzungen im Bundeshaushalt zu kämpfen. Daher appellieren wir an die Bundesregierung, eine mehrjährige nachhaltige Finanzierung der Freiwilligendienste im Haushalt zu sichern. Die über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen drohen aufgrund der fehlenden Planungssicherheit bereits jetzt Schaden zu nehmen.“

Freiwilligendienste bei den Johannitern

Bei den Johannitern machen aktuell rund 1.500 Personen einen Freiwilligendienst im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Sozialen Jahres, unter anderem in den ambulanten sozialen Diensten, im Rettungsdienst und in den Kitas.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 30.000 Beschäftigten, mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland. Mehr Informationen unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe.

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Quelle: Presseportal