Düsseldorf (ots) –

Unter Fußproblemen wie Hühneraugen, Warzen und Nagelpilz leiden viele Menschen – klein erscheinende Beschwerden, die jedoch zu ernsthaften Schmerzen, Unbehagen und in manchen Fällen zu weiterführenden gesundheitlichen Problemen führen können. Die Selbstbehandlung dieser Leiden zu Hause ist eine gängige Praxis, die jedoch ohne das nötige Fachwissen oft mehr Schaden als Nutzen anrichten kann.

Viel zu oft zögern Betroffene aus Scham zu lange, bis sie sich behandeln lassen. Anschließend müssen sie mit jahrelangen Schmerzen und Beschwerden auskommen. Bei welchen Beschwerden eine Behandlung zu Hause sinnvoll ist und wann man unbedingt in die Praxis sollte, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bei den folgenden Beschwerden sollten Betroffene einen Experten aufsuchen

Generell ist es ratsam, regelmäßig einen Fußspezialisten aufzusuchen, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und eine Grundpflege zu erhalten, die man zu Hause weiterführen kann. Spätestens aber, wenn bereits Veränderungen erkennbar sind, sollten Betroffene den Rat einer Fachfrau oder eines Fachmanns einholen. Oft reicht schon ein Beratungstermin aus, bei dem der Experte Ratschläge zur weiteren Vorgehensweise gibt oder eine Behandlung empfiehlt.

Doch viele Menschen scheuen sich vor dem Gang zum Spezialisten – ob aus Scham, Angst oder Zeitnot. Dabei verschlimmert sich die Situation, umso länger sie warten. Zwar können gewisse Routinen der Fußpflege auch eigenständig durchgeführt werden. Dazu zählt beispielsweise das Schneiden der Nägel und Entfernen der Hornhaut. Bei eingewachsenen Nägeln oder Nägeln, die drohen, einzuwachsen oder Druck auszuüben, besteht allerdings bereits ein erhöhtes Risiko, wenn man diese Probleme in Eigenregie behandelt. Dabei entsteht schnell ein größerer Schaden, während das Problem vom Experten oft in Kürze behoben werden kann, wie etwa durch einen korrigierenden Schnitt oder eine Nagelkorrekturspange.

Verdacht auf Nagelpilz? Warum man gerade dann nicht im Alleingang handeln sollte

Auch bei Verdacht auf Nagelpilz ist es von größter Bedeutung, zügig einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser kann eine Probe entnehmen. Nagelpilz kann sich auf verschiedene Weise zeigen, oft ist der Nagel gelblich verfärbt oder verdickt. Wenn der Verdacht durch den Arzt bestätigt wird, sollten Betroffene unmittelbar einen Podologen aufsuchen, der den Nagel zunächst fachmännisch abschleifen kann. Ziel ist es immer, den befallenen Teil bestmöglich zu entfernen, damit Medikamente oder Therapien, wie die Lasertherapie, optimal wirken. Dabei gilt: Je früher die Behandlung startet, desto besser ist es – denn Nagelpilz kann sehr hartnäckig sein.

Den befallenen Teil des Nagels kann man im Übrigen nicht „heilen“; durch das Abschleifen oder die Medikamente wird er nicht entfernt. Nagelpilz muss rauswachsen. Der Nagel wächst im Schnitt einen Millimeter pro Monat. Sind drei Millimeter befallen, dauert es also mindestens drei Monate, bis der Nagel gesund nachwächst. Die Behandlung ist deshalb wichtig, um den gesunden Teil nicht weiter zu infizieren. Ist der komplette Nagel befallen, benötigt es weitere medikamentöse Unterstützung in Form von Tabletten. Dies sollte mit dem jeweiligen Arzt besprochen werden. Wenn der Nagelpilz vollständig herausgewachsen ist, sollten Betroffene regelmäßig zur Nachsorge gehen, um sicherzustellen, dass er vollständig behandelt wird und nicht wiederkehrt.

Hühneraugen, Warzen und Druckstellen

In manchen Fällen handelt es sich nicht um Nagelpilz, sondern Verfärbungen. In diesem Fall eignet sich beispielsweise ein Nagelöl zur Pflege der Nägel. Auch hier benötigt man Geduld, bis die Verfärbung verschwindet. Verfärbte Nägel können durch Nagellacke, Schuppenflechte am Nagel und viele weitere Ursachen entstehen. Tritt keine Besserung ein, sollten Betroffene auch hier den Fußspezialisten aufsuchen.

Gleiches gilt für Hühneraugen, Warzen und Druckstellen, die Beschwerden machen. Als Laie ist es schwierig, Hühneraugen und Warzen zu unterscheiden. Sie zeichnen sich oft durch einen Hornhautkern in der Mitte aus, der starke Schmerzen verursachen kann. Hühneraugen entstehen meist an Gelenkstellen, während Warzen überall auftreten können. Dicke Druckstellen müssen nicht immer Schmerzen verursachen und können auch selbst mit einer Feile vorsichtig entfernt werden. Bei zu starken Beschwerden sollte jedoch immer Hilfe in Anspruch genommen werden.

Über Frederic und Marlon Schulmeister:

Frederic und Marlon Schulmeister sind die Gründer des überregionalen Praxisverbundes „Fußkundig“. Mit diesem verfolgen sie einen umfassenden Ansatz, der verschiedene Heilmethoden – die Podologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Kosmetik – kombiniert. Die gelernten Podologen können auf die 35-jährige Erfahrung ihrer Familienpraxis zurückgreifen. Täglich kümmern sich über 120 Mitarbeiter in den 13 Standorten um das Wohl ihrer Klienten. Mehr Informationen unter: https://www.fusskundig.de/

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