Mainz (ots) –

Viele suchen nach natürlichen Methoden, um das Erscheinungsbild ihrer Haut zu verbessern und stoßen auf das Versprechen, dass Eisbaden das Bindegewebe straffen und die Durchblutung fördern kann – stimmt das, oder handelt es sich lediglich um einen kurzfristigen, erfrischenden Boost?

„Trends sollten immer kritisch betrachtet und hinterfragt werden. Das Eisbaden hat sicher einige gesundheitliche Vorteile, doch es wird beinahe als Wundermittel für alles verkauft“, sagen Frau Dr. Jennifer Quist und Prof. Dr. Dr. Sven Quist, erfahrene Dermatologen und Experten für Ästhetische Medizin. Nachfolgend verraten Sie Ihnen, ob der Dauertrend wirklich nachhaltig wirkt und welche Risiken für die Haut beim Eisbaden bestehen.

Das Eisbaden wirkt sich positiv auf den Körper aus

In vielen Ländern ist Eisbaden seit Langem eine beliebte Tradition. Auch in Deutschland ist der Trend längst angekommen. Eisbaden bezeichnet das Baden in kalten Gewässern, die eine Wassertemperatur von 5 Grad und weniger haben. Ob in Seen oder einem Eisfass für den privaten Gebrauch, bei dem das Wasser meist mit Eis angereichert wird – Eisbaden wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.

1. Entzündungshemmende Wirkung: Kälte kann Entzündungen reduzieren, indem sie die Blutgefäße verengt und die Freisetzung von entzündungsfördernden Substanzen verringert. Dies kann dazu führen, Schwellungen und Schmerzen zu lindern.

2. Verbesserte Durchblutung: Nach dem Eisbaden erweitern sich die Blutgefäße, um den Körper wieder aufzuwärmen. Das kann die Durchblutung anregen und die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessern.

3. Erhöhte Stresstoleranz: Das Eisbaden kann dazu beitragen, den Körper an Stressoren zu gewöhnen und die Fähigkeit des Körpers zur Stressbewältigung erhöhen. Zahlreiche Menschen berichten von einem gesteigerten Gefühl der Wachsamkeit und des Wohlbefindens nach dem Eisbaden.

4. Stärkung des Immunsystems: Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass regelmäßige Kältetherapie das Immunsystem stimulieren kann, indem sie die Produktion von Immunzellen erhöht. In der Folge steigt auch die Resistenz gegen Krankheiten.

Der korrekte Umgang mit dem Eisbaden

So spannend das Eisbaden klingt, so vorsichtig sollte man an den Trend herangehen. Denn nicht für jeden Menschen ist das Eisbad geeignet. Deshalb sollte man sich im Voraus ausreichend über die Praxis informieren. Vor allem Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen können aufgrund der starken Kälte einen Kreislaufzusammenbruch erleiden. Oder bereits verengte Gefäße verengen sich weiter, sodass es in Körperteilen wie Händen und Füßen zu starker Sauerstoffarmut kommt. Die Folge sind Schäden im Gewebe. Manche Menschen erleiden auch eine sogenannte Fettgewebsentzündung durch Kälte, was zu unschönen Dellen an den Beinen führt. Ob ein Eisbad wirklich infrage kommt, sollte man zunächst mit einem Arzt absprechen.

Steht dem Eisbaden gesundheitlich nichts im Weg, sollten Interessierte auf Folgendes achten:

Zur Heranführung an das Eisbad bietet es sich an, über einige Zeit zunächst kalte Duschen oder Wechselduschen zu nehmen. Beim ersten Eisbaden sollte die Badezeit nur wenige Sekunden betragen. Dies kann im Laufe der Zeit gesteigert werden. Allgemein aber sollten Interessierte zu lange oder zu kalte Expositionen vermeiden, sonst kommt es zu Unterkühlungen und Erfrierungen. Eisbaden sollte immer in Begleitung einer zweiten Person geschehen, unabhängig davon, ob diese auch eisbadet. Wenn es zu Komplikationen kommt, ist ein Helfer zur Stelle.

Über Dr. Jennifer Quist und Prof. Dr. Sven Quist:

Dr. Jennifer Quist und Prof. Dr. Sven Quist betreiben mit der Dermatologie Quist eines der größten Haut- und Laserzentren im Rhein-Main-Gebiet als große dermatologische Gemeinschaftspraxis in Mainz. Elf Ärzte kümmern sich täglich um Belange der modernen Hautmedizin. Im Fokus steht für sie Anti-Aging über minimal-invasive Verfahren – eine OP kommt bei ihnen in diesen Fällen primär nicht in Frage. Weitere Informationen unter: https://dermatologie-quist.de/

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Prof. Dr. Dr. Sven Quist und Dr. Jennifer Quist
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