Hamburg (ots) –

Die Finnen sind die glücklichsten Menschen der Welt – weil dort Emotionen längst Unterrichtsfach in der Schule sind. Ein neuer Business-Ratgeber erklärt, warum auch wir in Deutschland mehr Gefühle zulassen sollten. Wie jeder Einzelne davon profitieren würde. Und wie das unsere Wirtschafts- und Innovationskraft stärken könnte.

Gestatten, Miesepeter: Beim gerade vorgestellten Weltglücksbericht rutscht Deutschland von Platz 16 auf Platz 24 ab. Auf den ersten Blick ist also etwas dran an der vielzitierten Unzufriedenheit von uns Deutschen. 7,2 Millionen von uns haben innerlich den Job gekündigt („Gallup Engagement Index Deutschland“), es gab wieder schlechte Noten bei Pisa, die Wirtschaft stagniert. Also alles faul im Staate Deutschland?

Der Hamburger Christoph Theile ist Autor und mehrfach ausgezeichneter Business-Coach und Trainer für Führungskräfte. Er hat sich den World Happiness Report 2024 genauer angeschaut und sagt: „Im Grunde sind wir Deutschen seit Jahren konstant gleich glücklich. Andere Länder ziehen nur fröhlich lachend an uns vorbei. Tschechien, Litauen oder Slowenien etwa.“

Die vordersten Ränge im Weltglücksbericht 2024 belegen Finnland, Dänemark und Island an. Für Theile gibt es dafür einen entscheidenden Grund: „In Finnland ist sozial-emotionales Lernen seit vielen Jahren Pflichtfach in der Schule. Und wird genauso unterrichtet wie Mathematik oder Sport.“ So würden jungen Finnen bereits in der Schule soziale und emotionale Fähigkeiten mit auf den Weg gegeben. „Und die sind ein Garant für ein glückliches Miteinander auch im späteren Leben.“

70 Prozent der Change-Prozesse scheitern, weil wir keine Gefühle zulassen

Denn entsprechende „Skills“, sagt Theile, seien auch im beruflichen Kontext wichtig. „Emotionen sind ein Schlüsselfaktor für beruflichen Erfolg. Warum bis zu 70 Prozent aller Change-Prozesse scheitern, liege vor allem an einem: „Veränderungsprozesse erfordern ein sensibles Erkennen und Berücksichtigen der Gefühlslage der betroffenen Mitarbeiter; auch das Zeigen eigener Gefühle ist dabei extrem hilfreich“, sagt Theile. In unserer Gesellschaft werde die Ratio häufig überschätzt. Alles müsse schlüssig verargumentiert werden, um überzeugend zu sein. Dabei sorgten erst Emotionen dafür, dass wir etwas wirklich verinnerlichen. Kurz: Wir müssen bei Veränderungen nicht nur umdenken, sondern vor allem „umfühlen“.

Globe of Emotions – glücklich sein kann man lernen

Nach zwölf Jahren Entwicklungszeit hat Theile gemeinsam mit einem interdisziplinären Team von Emotionen-Experten und dem Feedback von mehr als 10.000 Teilnehmern aus Trainings, Coachings und Veranstaltungen das Konzept „Globe of Emotions“ entwickelt – ein innovatives System zur aktiven Nutzung der sieben Basis-Emotionen.

Emotionentraining in der Schule auch in Deutschland

Christoph Theile hat gemeinsam mit seinem Geschäftsführungspartner Dr. Holger Liekefett und unterstützt von einem engagierten Team aus unterschiedlichsten Bereichen das gemeinnützige Unternehmen Emotioversum gegründet, das schulbegleitenden Emotionenunterricht anbietet. In einem Pilotprojekt erfahren Schülerinnen und Schüler von zwei Schulen einen spielerischen und natürlichen Zugang zu ihren eigenen Emotionen und lernen die Emotionen ihrer Mitschüler:innen, der Lehrkräfte und ihrer Eltern besser zu erkennen und zu verstehen. „Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend: Es gibt deutlich weniger Konflikte in den Klassen, die Kinder lernen motivierter und können ihre eigenen Bedürfnisse viel klarer formulieren“, fasst Theile die ersten Ergebnisse zusammen.

Business- und Lebensratgeber zur emotionalen Kompetenz

Gemeinsam mit seiner Co-Autorin, Unternehmerin und Ehefrau Nadja Kahn, hat der Coach ein unterhaltsames wie lehrreiches Buch darüber geschrieben, warum wir im Arbeitsleben mehr auf unsere Emotionen hören sollten. „Und so insgesamt glücklicher leben“, sagt Nadja Kahn.

Das Hamburger Experten-Duo kombiniert mit dem Ratgeber „Denken wir noch oder fühlen wir schon?“ auf innovative Weise einen Business-Roman mit einem Sachbuch rund um den „Globe of Emotions“. Sie verknüpfen eine fiktive Handlung mit realen wissenschaftlichen Erkenntnissen ihrer Arbeit. So erhalten Leser:innen einen wertvollen Business- und Lebensratgeber, verpackt in einen unterhaltsamen Kontext.

Was das Buch zeigt: Wir lernen alles Mögliche in der Schule und im Studium. Schreiben, rechnen, lesen. Nur eines nicht: Wie wir mit Emotionen umgehen, die unser Leben weit mehr beeinflussen als jede mathematische Formel. Genau da wollen die Autoren wichtige Impulse geben.

Nadja Kahn sagt: „Viele Menschen haben gänzlich verlernt, auf ihre Emotionen zu hören oder gar sie aktiv zu nutzen.“ In einer Zeit der „Polykrisen“, in der wir alle emotional extrem gefordert und manchmal überfordert sind, will das Buch helfen. Nadja Kahn: „Niemand hat uns beigebracht, wie wir konstruktiv mit Emotionen umgehen. Unser Buch schließt genau diese Lücke.“

„Denken wir noch oder fühlen wir schon?“ jetzt als Buch und Audio-Book

Das Buch „Denken wir noch oder fühlen wir schon?“ ist erschienen im renommierten Wissenschaftsverlag Wiley. Es hat 320 Seiten, kostet 24,99 EUR, ist leicht zu lesen – und gespickt mit Ideen, Ratschlägen und Handlungsanweisungen für ein glücklicheres, erfolgreicheres und emotionaleres Leben. Neu: Der Business-Roman ist jetzt auch als Audio-Book bei Audible und weiteren Hörbuchplattformen verfügbar. Eingelesen von den beiden Autoren.

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Quelle: Presseportal