Bitterfeld (ots) –

Am Samstag, den 4. Mai 2024 erhielt die Bundespolizei gegen 20:10 Uhr fernmündlich die Meldung durch die Leitstelle der Bahn, dass es in einer Regionalbahn auf der Strecke von Leipzig nach Bitterfeld zu einem körperlichen Angriff auf eine Zugbegleiterin gekommen ist. Demnach schlug ein bisher unbekannter Täter die 60-Jährige mit der flachen Hand ins Gesicht. Die Kontrolleurin hatte der männlichen Person zuvor einen Fahrtenausschluss, aufgrund eines fehlenden Tickets, ausgesprochen. Ein 23-jähriger couragierter Helfer drängte sich zwischen den Angreifer und der schockierten Dame und begleitete den Unbekannten aus dem Zug in Petersroda. Auf dem Bahnsteig zog der Tatverdächtige unvermittelt zwei Schraubenzieher aus seiner Jackentasche, gestikulierte mit diesen wild vor dem Deutschen herum und kam ihm bedrohlich nah. Die Zugbegleiterin erlitt durch den Angriff einen Schock und der Schlag hinterließ eine leichte Schwellung sowie einen Kratzer in ihrem Gesicht. Sie brach ihren Dienst ab. Der junge Mann, der sich ehrenvoll erwies, blieb glücklicherweise unverletzt. Der Täter, von dem es lediglich eine Personenbeschreibung gibt, entfernte sich in unbekannte Richtung. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Erfolg. Zur Tatzeit trug der Verdächtige eine blaue Jeans, eine hellbraune Jacke/ Blouson, war circa 1,80 Meter groß, sehr schlank und hatte kurze schwarze Haare. Mit sich führte er einen schwarzen Rucksack und einen weißen Beutel mit blauer Aufschrift.
Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung wurden
eingeleitet. In diesem Zusammenhang benötigt die Bundespolizei die Mithilfe der Bevölkerung. Wer befand sich am 4. Mai 2024 zwischen 19:45 Uhr und 20:15 Uhr in der oben genannten Regionalbahn oder vielleicht auf dem Bahnsteig in Petersroda und konnte den Tathergang beobachten und kann Angaben zum Tatverdächtigen machen? Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter der kostenfreien Bundespolizei – Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weiterführende Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de gegeben wer-den.

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Quelle: Presseportal