Halle (Saale) (ots) –

Am Donnerstag, den 9. Mai 2024 erhielt eine Streife der Bundespolizei gegen 04:00 Uhr den Hinweis, dass sich vier sehr junge Damen in einer Toilette im Hauptbahnhof Halle (Saale) befinden und zudem ein starker Geruch nach Cannabis wahrzunehmen ist. Die Beamten verlegten zur beschriebenen Toilette und konnten vier Mädchen im Alter von 14, 15, 16 und 18 Jahren feststellen. Bei den vier Deutschen sowie dem „stillen Örtchen“ nahmen die Einsatzkräfte ebenfalls den Geruch wahr, der auf einen kürzlich zurückliegenden Cannabiskonsum schließen ließ. Da es sich um drei Minderjährige handelte, entschlossen sich die Einsatzkräfte alle Beteiligten zur Feststellung der Identität und zum Auffinden von Beweismitteln mit zur Dienststelle zu nehmen. Dabei wehrte sich eine 16-Jährige vehement gegen die Mitnahme, sperrte sich auf den Weg dorthin und musste in Form von einfacher körperlicher Gewalt zu den Diensträumen des Bundespolizeireviers Halle (Saale) geführt werden. Auch bei der anschließenden Durchsuchung verkeilte sie die Arme, um sich der Durchführung zu widersetzen. In ihrer mitgeführten Tasche fanden die Bundespolizisten eine szenentypische Klipptüte, mit vermutlich Cannabis auf. Die Jüngste des Quartetts verhielt sich während der gesamten polizeilichen Maßnahme ebenfalls unkooperativ und weigerte sich den Anweisungen der Beamtinnen Folge zu leisten. Dabei beleidigte die 14-Jährige lautstark zwei Bundespolizistinnen mit in der Ehre verletzenden Worten. Auch hier fanden die Durchsuchenden ein Tabak-Drogen-Gemisch mit vermutlich Cannabis. Die 15-Jährige verweigerte jegliche Bereitschaft, den Maßnahmen Folge zu leisten, beleidigte die durchsuchende Beamtin mit kränkenden Worten und holte beim Auffinden einer kleinen Plastiktüte mit vermutlich Cannabis zum Schlag in Richtung des Kopfes der 21-Jährigen aus, der glücklicherweise abgewehrt werden konnte. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die 18-Jährige die Drogen an ihre drei Begleiterinnen übergab. Sämtliches aufgefundenes Be-täubungsmitte der Heranwachsenden wurden sichergestellt. Die Bun-despolizisten informierten die jeweiligen Erziehungsberechtigten, die ihren Nachwuchs nach Abschluss aller polizeilich notwendigen Maßnah-men aus den Diensträumen abholen durften. Die Teenies müssen sich unter anderem wegen Verstößen gegen das Cannabisgesetz, Beleidigung, Widerstandes gegen – und des tätlichen Angriffs auf Vollstre-ckungsbeamte verantworten.

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Quelle: Presseportal