Landkreis Görlitz (ots) –

In den vergangenen Tagen sind an verschiedenen Orten im Landkreis Görlitz Migranten aufgegriffen worden. Während es von Montag bis Mittwoch noch vergleichsweise wenige Feststellungen gab, wurden alleine am gestrigen Donnerstag 43 Personen ergriffen. Mit heutigem Stand (12.00 Uhr) befanden sich im Rückblick insgesamt 66 unerlaubt eingereiste Ausländer im Gewahrsam der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Bei den Aufgegriffenen handelte es sich zum überwiegenden Teil um afghanische, aber auch um indische sowie um somalische Staatsangehörige. Drei Männer kamen zudem aus Sri Lanka, Marokko und Syrien.

Mitunter lagen den Aufgriffen Hinweise aus der Bevölkerung oder in zwei Fällen seitens aufmerksamer Mitarbeiter verschiedener Verkehrsunternehmen zugrunde. So wurde beispielsweise das Polizeirevier Bischofswerda über Zugreisende mit Migrationshintergrund informiert. Die Polizisten nahmen später zwei Männer in Gewahrsam, die mit der Bahn von Görlitz bis nach Bischofswerda gefahren waren. In einem anderen Fall stellten Beamte des Autobahnpolizeireviers Bautzen hinter der Lärmschutzwand an der Autobahn bei Kodersdorf mehrere Ausländer und übergaben diese ebenfalls an die Bundespolizei.

Ohne wahrscheinlich die Gefahr zu kennen, hatte eine Gruppe von Migranten darüber hinaus das Eisenbahngleis zwischen Görlitz und Reichenbach als Fußweg gewählt. Neben bereits bei der Görlitzer Polizei vorliegenden Informationen hatte ein Triebfahrzeugführer über seine Notfallleitstelle die Dienststelle in Ludwigsdorf über die von ihm beobachteten „Spaziergänger“ in Kenntnis gesetzt.

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Quelle: Presseportal