Frankfurt (Oder) (ots) –

Im Rahmen der temporär wiedereingeführten Grenzkontrollen deckte die Bundespolizei am Donnerstag die Einschleusung von vier Personen bei Frankfurt (Oder) auf. Zwei mutmaßliche Schleuserinnen konnten vorläufig festgenommen werden.

Gegen 16:20 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen mit sechs Personen besetzten Pkw mit belarussischen Kennzeichen auf der Autobahn 12. Bei der Fahrerin und Beifahrerin handelte es sich um zwei 41-jährige Frauen aus der Republik Belarus, die sich mit gültigen Reisepässen auswiesen. Auf der Rückbank des Fahrzeugs saßen drei Männer im Alter von 22 bis 55 Jahren sowie eine 78-jährige Frau aus der Ukraine. Da keine der vier Personen über die für eine Einreise oder den legalen Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Dokumente verfügte, nahmen die Beamtinnen und Beamte sie mit zur Dienststelle und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein.

Gegen die beiden mutmaßlichen Schleuserinnen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern ein. Beide sind nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Polen zurückgewiesen worden.

Die vier ukrainischen Staatsangehörigen äußerten Schutzersuchen und sind im Anschluss an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet worden.

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Quelle: Presseportal