Recklinghausen (ots) –

Am gestrigen Nachmittag (30. April) überprüften Bundespolizisten am Recklinghäuser Hauptbahnhof einen Mann. Dieser verhielt sich äußerst aggressiv, versuchte zu fliehen und attackierte die Beamten.

Gegen 16:50 Uhr informierte ein Reisender die Bundespolizisten am Hauptbahnhof Recklinghausen über eine Person, welche sich aggressiv gegenüber Reisenden verhalten soll und herumpöbele. Der Mann soll sich am Busbahnhof befinden. Die Polizisten sprachen den 27-Jährigen an, worauf dieser sich umdrehte und schnellen Schrittes weglief. Der Fluchtversuch konnte durch die Einsatzkräfte verhindert werden. Der Aufforderung sich auszuweisen, kam der syrische Staatsbürger nach. Währenddessen verhielt er sich unkooperativ und verstaute immer wieder seine Hände in den Taschen. Ob der Aggressor gefährliche oder verbotene Gegenstände mit sich führte, verriet er den Uniformierten nicht.
Als der Mann erneut versuchte sich der Kontrolle zu entziehen, hielten die Polizisten ihn fest. Hierbei riss er sich los und schlug unvermittelt in Richtung des Kopfes eines Beamten. Diesem Angriff konnte der betroffene Bundespolizist ausweichen und der Recklinghäuser wurde zu Boden gebracht. Hiergegen wehrte er sich und nur unter erheblichen Kraftaufwand konnte er mittels Handfesseln fixiert werden.

Auf dem Weg zur Bundespolizeiwache sperrte der 27-Jährige sich gegen die Laufrichtung. Wenig später stürmte dieser unvermittelt auf einen der Polizisten zu, auch dieser Angriff konnte abgewehrt werden. Die Beamten fixierten den Aggressor, wogegen er sich unablässig durch Tritte zu befreien versuchte. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte unentwegt. Aufgrund seines höchst aggressiven Verhaltens wurden Einsatzkräfte der Polizei Recklinghausen zur Unterstützung hinzugerufen.

Beim erneuten zu Boden bringen, zog sich der Syrer eine Platzwunde oberhalb des rechten Auges zu. Ein Rettungswagen wurde alarmiert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,5 Promille. Eine medizinische Behandlung lehnte der Betroffene ab und verhielt sich auch gegenüber den Rettungskräften äußerst angriffslustig. Aufgrund dessen untersuchte wenig später ein Amtsarzt den Mann und ordnete die Einlieferung in eine Klinik an.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ein. Zwei Beamte verletzten sich bei der Widerstandshandlung, blieben jedoch dienstfähig. Eine Bodycam zeichnete die die Angriffe auf.

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Quelle: Presseportal