Essen – Witten (ots) –

Am Freitagabend (10. Mai) soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung am Essener Hauptbahnhof gekommen sein. Einer der Betroffen schlug wenig später einen Bundespolizisten.

Gegen 22:15 Uhr soll ein 31-Jähriger mit seinem Begleiter (18) gemeinschaftlich einen türkischen Staatsangehörigen mehrfach geschlagen haben. Auch als der 27-Jährige zu Boden ging, sollen die algerischen (18) und marokkanischen Staatsbürger (31) den Geschädigten mit Faustschlägen angegriffen haben. Zuvor soll der 18-Jährige den Wittener nach einer Zigarette gefragt haben, als dieser ablehnte, soll er direkt attackiert worden sein. Bahnmitarbeiter brachten den 18-Jährigen zu Boden und hielten diesen fest. Der 31-Jährige ergriff die Flucht, konnte jedoch im Rahmen einer Nahbereichsfahndung im Gebüsch festgestellt werden. Dabei soll der Wohnungslose die Sicherheitsangestellten ebenfalls geschlagen haben.
In der Nähe befindliche Einsatzkräfte der Polizei Essen brachten den 31-Jährigen zur Bundespolizeiwache. Da er die Herausgabe seiner Ausweisdokumente verweigerte, durchsuchten die Polizisten den Mann. Dabei setzte der Marokkaner unvermittelt mit der linken Faust zu einem Schlag an und schlug in Richtung des Kinns eines Beamten. Dieser konnte dem Angriff ausweichen und wurde im Brustbereich getroffen. Der Uniformierte erlitt Schmerzen, blieb jedoch weiterhin dienstfähig.

Die Bundespolizisten brachten den Mann zu Boden und fixierten diesen an den Händen und Füßen. Dagegen sperrte er sich und versuchte sich aus den Griffen zu lösen. Zeitgleich beleidigte er die Beamten in französischer Sprache und drohte diesen.
Ermittlungen ergaben, dass drei Staatsanwaltschaften nach dem Mann zur Ermittlung seines Aufenthaltes aufgrund verschiedener Straftaten (Diebstahl, Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz und gefährlicher Körperverletzung) suchten. Zudem hält sich der 31-Jährige unerlaubt im Bundesgebiet auf.

Die Bundespolizisten nahmen den Polizeibekannten fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz, sowie wegen gemeinschaftlicher, gefährlicher Körperverletzung ein. Anschließend brachten sie ihn in das Gewahrsam der Polizei Essen. Am Folgetag wurde er einem Haftrichter vorgeführt.

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Quelle: Presseportal