Dortmund (ots) –

Gestern Nachmittag (05. Mai) verursachte ein Mann am Dortmunder Hauptbahnhof einen Brand an einem Dienstfahrzeug. Bundespolizisten stellten diesen noch bei Ausübung der Tat.

Gegen 15:25 Uhr alarmierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei darüber, dass eine Person versuche ein Dienstfahrzeug vor der Wache am Hauptbahnhof Dortmund anzuzünden. Die Einsatzkräfte stellten den Mann auf Höhe des Kofferraums, welcher mit einem Feuerzeug in der Hand am Boden saß. Dabei hielt er dieses an einer Papiertüte, welche um die Anhängerkupplung gewickelt war. Darauf befand sich eine Jeanshose. Beide Gegenstände hatten bereits Feuer gefangen, welches durch die Polizisten mit Hilfe eines Feuerlöschers bekämpft wurde. Die Sicherheitsangestellten gaben an, dass der 27-Jährige den Brand vorsätzlich verursacht habe. Die Beamten fixierten den Mann und führten ihn in die Bundespolizeiwache. Dabei verhielt der polnische Staatsbürger sich äußerst aggressiv.

Da er keine Ausweisdokumente mit sich führte, stellten die Uniformierten seine Identität mittels Fingerabdruckscan fest. Nach mehrfacher Aufforderung nannte der Aggressor den Polizisten auch seine Personalien. Recherchen ergaben, dass der Wohnungslose in den letzten Tagen bereits mehrmals wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist. Die Einsatzkräfte nahmen seine Fingerabdrücke und fertigten Lichtbilder von ihm. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Die Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt. Der Verdächtige räumte die Tat ein und gab an, dass es sich dabei um einen dummen Spaß gehandelt habe. Weitere Angaben machte er nicht.

Aufgrund möglicher Fluchtgefahr brachten die Beamten den Polen in das Gewahrsam der Polizei Dortmund. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung ein.

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Quelle: Presseportal