Gelsenkirchen – Döbeln (ots) –

Am gestrigen Sonntagabend (05. Mai) soll ein Mann ein ungültiges Ticket in einem Zug vorgewiesen und anschließend die Bahnmitarbeiterin an der Hand verletzt haben. Bundespolizisten schritten im Gelsenkirchener Hauptbahnhof ein.

Gegen 21:30 Uhr soll ein 24-Jähriger den RE3 von Duisburg nach Gelsenkirchen genutzt haben, ohne ein gültiges Ticket zu besitzen. Bei der Fahrkartenkontrolle habe der syrische Staatsbürger einen Fahrausweis vorgezeigt, welcher jedoch ungültig war. Daraufhin habe die Bahnmitarbeiterin eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt. Diese soll er jedoch zerrissen und weggeschmissen haben. Plötzlich soll der Mann nach der Hand der 43-Jährigen gegriffen und diese derart stark zusammengedrückt haben, dass diese anschwoll und sich blau verfärbte. Die Deutsche informierte die Bundespolizei, da der Mann aus Döbeln (Sachsen) von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte.

Beim Halt des Zuges im Hauptbahnhof Gelsenkirchen befragten die Einsatzkräfte den 24-Jährigen und brachten ihn anschließend zur Bundespolizeiwache. Bei einer Durchsuchung fanden die Uniformierten das besagte Ticket auf und stellten dieses als Beweismittel sicher. Äußern wollte sich der Syrer dazu nicht und machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Die Bundespolizisten erteilten ihm einen Platzverweis und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges und Körperverletzung ein. Die Zugbegleiterin begab sich wenig später in ärztliche Behandlung.

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Quelle: Presseportal