Bochum (ots) –

Am gestrigen Freitagmorgen (26. April) nahmen Bundespolizisten in Bochum nach einem Hinweis einen Mann fest. Dieser hatte zuvor Kabelummantelungen mit einem Messer entfernt.

Gegen 08:30 Uhr trafen Bundespolizisten in der Nähe des Bahnhofs Bochum-Präsident auf einen Bahnmitarbeiter. Dieser teilte den Beamten mit, dass er in der Nähe des Westparks Kabelummantelungen im Gebüsch festgestellt habe. Zudem habe der 60-Jährige am Vortrag Geräusche aus dem Buschwerk vernommen.

Die Einsatzkräfte begaben sich zu dem Gleisbereich nahe der Erzbahnstraße und stellten neben einer Eisenstange auch Kabelummantelungen fest. Demnach wurde das Kabel augenscheinlich durchtrennt. Während die Uniformierten dies fotografisch dokumentierten, vernahmen diese Geräusche aus dem Dickicht. Dort trafen sie auf den 47-Jährigen, welcher am Boden hockte und von einem Kupferkabel mit Hilfe eines Cuttermessers die Ummantelung entfernte. Zudem trug er Handschuhe.

Der Verdächtige führte keine Ausweisdokumente mit sich und auch eine Durchsuchung verlief erfolglos. Der Deutsche machte jedoch mündliche Angaben zu seinen Personalien. Gegenüber den Polizisten gab er an, dass er das ca. fünf Meter lange Kabel entdeckt und daraufhin die Ummantelung entfernt habe. Demnach habe er das Kabel bereits durchtrennt vorgefunden. Weitere Angaben tätigte er nicht und machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Die Einsatzkräfte suchten die Wohnanschrift des Bochumers auf. Dort befand sich der Personalausweis des Mannes. Wenig später fertigten sie in der Bundespolizeiwache Lichtbilder von dem Mann und nahmen dessen Fingerabdrücke. Die Beamten stellten die Eisenstange und das Teppichmesser als Beweismittel sicher.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Anschließend wurde der 47-Jährige der Polizei Bochum übergeben.

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Quelle: Presseportal