Dortmund (ots) –

Am gestrigen Abend (29. April) überprüften Bundespolizisten einen jungen Mann in einer S-Bahn. Eine Staatsanwaltschaft ließ bereits nach diesem fahnden. Zudem führte er Drogen mit sich.

Gegen 21:50 Uhr bestreiften zivil gekleidete Bundespolizisten die S4 von Unna in Richtung Dortmund-Lütgendortmund. Dabei fiel den Beamten ein 21-Jähriger aufgrund seines aufgeriebenen Verhaltens auf. Des Weiteren bestand der Verdacht, dass der Deutsche zuvor Betäubungsmittel konsumiert habe. Der junge Mann händigte den Polizisten sein Mobiltelefon aus, auf welchem sich ein Lichtbild seines Personalausweises befand. Während der Kontrolle verhielt dieser sich sichtlich nervös. Überprüfungen ergaben, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund nach diesem suchte.
Das Amtsgericht Dortmund verurteilte ihn im November 2021 rechtskräftig, wegen Erschleichens von Leistungen in insgesamt sieben Fällen, Diebstahls in insgesamt 17 Fällen und fahrlässiger Körperverletzung, zu einer Einheitsjugendstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Der ergangenen Strafantrittsladung hatte sich der Dortmunder in der Vergangenheit bisher nicht gestellt.

Die Einsatzkräfte nahmen den Gesuchten fest. Auf die Frage, ob der Mann gefährliche oder verbotene Gegenstände mit sich führen würde, zögerte er. Anschließend übergab er den Beamten seine Umhängetasche. In dieser befanden sich in einem Klemmverschlusstütchen ca. 13g Amphetamin.

Die Beamten brachten den Verurteilten zur Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Bundespolizisten leiteten zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

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Quelle: Presseportal