Hamburg (ots) –

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein 30-jähriger Mann am 05.05.2024 gegen 02:00 Uhr den Gleisbereich im Hamburger Hauptbahnhof betreten haben.

Zum Zeitpunkt des Betretens befanden sich die Gleise im Regelbetrieb, so dass jederzeit ein Zug die betroffenen Gleise 12 und 13 hätte befahren können.

Demnach war der polnische Staatsangehörige zuvor von Mitarbeitern der DB Sicherheit aufgefordert worden, einen auf Gleis 11 des Hamburger Hauptbahnhofs stehenden Zug zu verlassen.
Da er sich zunächst weigerte den Zug zu verlassen, wurde die Bundespolizei informiert.

Eine eingesetzte Streife erkannte den Mann beim Überqueren der Gleise und nahm ihn sofort im Bereich des Gleises 13 in Empfang.
Bei einem Präventionsgespräch über die Gefahren im Gleisbereich zeigte sich der Mann unkooperativ und aggressiv.

Da er sich auch im weiteren Verlauf nicht beruhigte, wurde er dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt.

Nach Feststellung seiner Identität beruhigte sich der Mann wieder und wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen entlassen.
Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (Unerlaubter Aufenthalt im Gleisbereich) eingeleitet.

Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten auf Bahnanlagen:

„Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer“.

RH

Rückfragen bitte an:

Robert Hemp
Telefon: 0174 2088415
E-Mail: bpoli.hamburg.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://twitter.com/bpol_nord

Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49, 51 a-b, 53 a-b
22045 Hamburg

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Hamburg übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal