Energie sparende Lampen: Gewinner im Test sind erstmals LED-Lampen
Seit Glühlampen immer mehr vom Markt verschwinden, sind sie gefragt: Halogen-, LED- oder Energiesparlampen. Noch nie konkurrierten so viele Lampen um die Gunst des Käufers. Im Test konnten die teuren LED-Lampen den Wettstreit für sich entscheiden. Die Stiftung Warentest prüfte für die März-Ausgabe der Zeitschrift test 20 Energie sparende Lampen und vergab Noten von “Gut” bis “Mangelhaft”.
Zum ersten Mal untersuchten die Tester drei verschiedene Lampentypen: 14 Kompaktleuchtstofflampen, die als Energiesparlampen bekannt sind, vier LED-Lampen, die ihr Licht mit leuchtstoffbeschichteten Chips produzieren und zwei Halogenglühlampen, die ähnlich wie die klassischen Glühlampen funktionieren. Testsieger sind diesmal die noch ziemlich teuren LED-Lampen von Philips, Toshiba und Osram. Die Preise reichen von 15 bis 60 Euro. Heller und preiswerter sind “gute” Kompaktleuchtstofflampen: Die besten Noten erzielte hier die Osram Dulux Superstar, Mini Ball für elf Euro. Fast eben so “gut” sind die Lampen von Megaman. Schlusslichter waren die beiden Halogenglühlampen, weil sie beim Betrieb deutlich mehr Strom verbrauchten.
Wer Kompaktleuchtstofflampen kauft, sollte Lampen bevorzugen, die statt flüssigem Quecksilber das feste Amalgam enthalten. Bei einem Bruch ist die Belastung mit Quecksilberdampf dann geringer. Positiv bewertet haben die Tester Lampen mit einem zusätzlichen Hüllkolben und mit Splitterschutz
Der ausführliche Test Energie sparende Lampen ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/energiesparlampen veröffentlicht.
Sommerreifen: Reifen geplatzt
Für Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklassewagen stehen “gute” Reifen ab 50 Euro zur Wahl. Doch einer platzte bei der Höchstgeschwindigkeit und ist deshalb nur “mangelhaft”. Zu diesem Ergebnis kommen die Stiftung Warentest und der ADAC nach einem internationalen Gemeinschaftstest von 32 Sommerreifen, veröffentlicht in der März-Ausgabe von test.
Der Chengshan CSR66 platzte im Schnelllauftest schon vor Erreichen der Nenngeschwindigkeit. Auch bei den Fahrprüfungen auf nasser Fahrbahn versagte der Chinareifen. Das Testurteil war deshalb nur “mangelhaft”. Dass es auch besser geht, beweisen fünf Reifen in der Testgröße für Kleinwagen und sieben für Kompakt- und Mittelklassewagen. Die besten Noten auf nasser und trockener Straße gehen an den Testsieger in der Kleinwagengröße, Continental PremiumContact 2 für 58 Euro. “Gut” sind in dieser Gruppe außerdem vier weitere Reifen. Unter den Reifen für Kompakt- und Mittelklasseautos ist der Vredestein Sportrac 3 für 65 Euro der Testsieger, gefolgt von sieben weiteren “guten”.
Bei den meisten anderen Reifen im Test führten Schwächen auf nasser Fahrbahn zur Abwertung. Auf trockener Fahrbahn verpassten nur zwei Reifen die Note “gut”. Positiv bewerteten die Tester, dass im Reifengummi immer weniger der krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten sind.
Der ausführliche Test Sommerreifen ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/sommerreifen veröffentlicht.
Sicherheitssoftware: Eine schützt nur “mangelhaft”
Die Firewall mancher Sicherheitspakete schützt den Rechner schlechter vor Angriffen als Windows 7. Das zeigt ein Test von 13 Internetsicherheitspaketen und 4 kostenlosen Virenscannern, den die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test veröffentlicht hat. Auch der Virenschutz ließ bei einigen Paketen zu wünschen übrig.
Gegenüber Angriffen von außen, etwa von Hackern, machen die Sicherheitspakete von AVG, F-Secure, G Data, McAfee, Panda und Symantec den Rechner eher unsicherer. Sie wollen bei der Installation die Windows-Firewall gegen ihre eigene, schlechtere austauschen. Die schlechteste Firewall war die von Kaspersky Internet Security. Sie erwies sich als besonders anfällig.
Wichtigste Aufgabe von Sicherheitsprogrammen ist der Virenschutz. Auch hier war so manches kostenpflichtige Sicherheitspaket schlechter als die vier getesteten Gratis-Virenschutzprogramme. Gar nur “mangelhaft” war der Virenschutz der Agnitum Outpost Pro Security Suite (60 Euro).
Der beste Gratis-Virenscanner war Avira AntiVir Personal. Zusammen mit der Windows-7-Firewall schützt er den PC ordentlich. Ein Vorteil dieser Kombination gegenüber so manchem Bezahlpaket ist auch die recht niedrige Rechnerbelastung. Einige Schutzpakete beanspruchen nämlich so viel Speicher und Rechenleistung, dass sie den PC spürbar ausbremsen – etwa beim Hochfahren oder beim Kopieren von Dateien.
Der ausführliche Text ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/internetsicherheit veröffentlicht.
Singlebörsen und Partneragenturen im Internet: Einsam waren die Herzen auch nach dem Test
Gefunkt hat es bei keiner der 14 Testpersonen, die die Stiftung Warentest für den Test von acht Singlebörsen und sechs Partnervermittlungen im Internet ins Rennen schickte. Aber erlebt haben sie Einiges, sie bekamen zum Beispiel obszöne Briefe und Fotos. Wer im Internet auf Partnersuche gehen möchte, kann dies kostenlos bei der Singlebörse Finya probieren, für drei Monate bei der Partnervermittlung Parship 180 Euro bezahlen oder es bei den günstigeren Singlebörsen Dating Cafe und iLove versuchen. Die Anbieter nennen eine Erfolgsquote von 30 bis 40 Prozent.
Mit der Note “Mangelhaft” fiel die Singlebörse Flirtcafe im Test glatt durch. Sie hatte Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, und auch Information, Hilfe und der Umgang mit den Nutzerdaten waren “mangelhaft”. Umso beeindruckender waren die Fotos der Bikinischönheiten, die offenbar eine Fata Morgana sind. So schrieb ein genervter User an eine Nutzerin: “Ich schreibe jetzt einfach jeden an, um zu testen, ob hier überhaupt jemand aktiv ist … Du bist bestimmt auch nur ein Bild.”
Doch es gibt auch seriöse Datingportale im Internet. Bis auf Parship schneiden aber alle bestenfalls “befriedigend” ab, schreibt die März-Ausgabe von test. Auch wenn mancher Anbieter es behauptet: die wissenschaftliche Glücksformel für den Erfolg bei der Suche nach Mr. oder Ms. Perfect hat noch niemand gefunden.
Der ausführliche Test „Partnerbörsen im Internet“ ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/partnerboersen veröffentlicht.
Telefon-Hotlines: Freundlich, aber sehr oft inkompetent
Keine der zehn getesteten Hotlines von Telekommunikationsanbietern hat “gut” abgeschnitten. Kabel BW und Versatel lassen die Anrufer besonders oft im Stich. Die meisten Hotline-Mitarbeiter waren schlecht informiert und konnten nur ein Drittel der Probleme lösen. Das ergab eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest, die in der März-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht ist.
Mit sieben alltäglichen Festnetz, Handy und mobilen Internet Problemen haben sich die Tester an die Hotlines gewandt. Angerufen haben sie aus dem Festnetz. Nicht funktionierende Sprachmenüs oder Warteschleifen waren noch die geringsten Herausforderungen. Besonders bei der Kompetenz der Mitarbeiter haben alle Anbieter Nachholbedarf. Wie man beispielsweise mit dem Handy ein hoch aufgelöstes Foto verschickt, wusste kaum einer.
Manche Hotlines sind gebührenpflichtig auch für die Zeit, die der Anrufer in der Warteschleife verbringt. So zahlen die Tester bei 1&1, der Telekom und bei Vodafone mehr als die Hälfte ihrer Gebühren nur fürs Warten. Die durchschnittliche Wartezeit lag bei fünf Minuten. Bei Versatel dauerte es jedoch 34 Minuten bis sich ein Berater persönlich um den Kunden kümmerte.
Der ausführliche Test „Hotlines von Telekommunikationsanbietern“ ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/hotlines veröffentlicht.
Aufbackbrötchen: Tiefkühlbrötchen liegen vorn
Ausgerechnet Harry, eine bedeutende Großbäckerei, liefert die schlechtesten Aufbackbrötchen im Test und erhält ein “Mangelhaft”. Testsieger und als einzige “sehr gut” sind die tiefgekühlten Brötchen “Unsere Goldstücke” von Coppenrath & Wiese. Insgesamt prüfte die Stiftung Warentest für die März-Ausgabe der Zeitschrift test 21 Aufbackbrötchen.
Leicht alt oder leicht fade, nur wenig aromatisch, kaum knusprig. So lauten die Beschreibungen von einigen Aufbackbrötchen im Test. Doch neben den “mangelhaften” “Meister Krüstchen” von Harry, zwei “ausreichenden” und sieben “befriedigenden” Produkten gibt es auch den “sehr guten” Spitzenreiter und zehn “gute” Produkte im Test. Dabei sind die Tiefgefrorenen die klaren Favoriten, weil sie oft sehr knusprig und intensiv aromatisch sind. Sie werden zu etwa 97 Prozent fertig gebacken, der Verbraucher wärmt sie praktisch nur noch auf. Ungekühlte Aufbackbrötchen sind praktischer, haben aber aufgebacken meist Makel an Kruste und Krume. Hier schneiden nur “Unsere Besten” von Sinnack sensorisch “gut” ab.
Ohne Zusatzstoffe kommen nur einige der besten und die Brötchen mit Bio-Siegel aus. Die anderen enthalten nicht mehr als drei Zusatzstoffe, die alle als unbedenklich gelten. Ausnahmslos alle Brötchen sind im Prüfpunkt Schadstoffe “sehr gut”. Die Tester fanden kaum Kadmium und Blei, Schimmelpilzgifte oder Acrylamid waren auch kein Problem. Außerdem sind alle Brötchen in Sachen Keime einwandfrei.
Der ausführliche Test Aufbackbrötchen ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/aufbackbroetchen veröffentlicht.



