July 23, 2014

Warentest: Energielampen, Sommerreifen, Sicherheitssoftware, Singlebörsen, Telefon-Hotlines, Aufbackbrötchen

Energie sparende Lampen: Gewinner im Test sind erstmals LED-Lampen

Seit Glühlampen immer mehr vom Markt verschwinden, sind sie gefragt: Halogen-, LED- oder Energiesparlampen. Noch nie konkurrierten so viele Lampen um die Gunst des Käufers. Im Test konnten die teuren LED-Lampen den Wettstreit für sich entscheiden. Die Stiftung Warentest prüfte für die März-Ausgabe der Zeitschrift test 20 Energie sparende Lampen und vergab Noten von “Gut” bis “Mangelhaft”.

Zum ersten Mal untersuchten die Tester drei verschiedene Lampentypen: 14 Kompaktleuchtstofflampen, die als Energiesparlampen bekannt sind, vier LED-Lampen, die ihr Licht mit leuchtstoffbeschichteten Chips produzieren und zwei Halogenglühlampen, die ähnlich wie die klassischen Glühlampen funktionieren. Testsieger sind diesmal die noch ziemlich teuren LED-Lampen von Philips, Toshiba und Osram. Die Preise reichen von 15 bis 60 Euro. Heller und preiswerter sind “gute” Kompaktleuchtstofflampen: Die besten Noten erzielte hier die Osram Dulux Superstar, Mini Ball für elf Euro. Fast eben so “gut” sind die Lampen von Megaman. Schlusslichter waren die beiden Halogenglühlampen, weil sie beim Betrieb deutlich mehr Strom verbrauchten.

Wer Kompaktleuchtstofflampen kauft, sollte Lampen bevorzugen, die statt flüssigem Quecksilber das feste Amalgam enthalten. Bei einem Bruch ist die Belastung mit Quecksilberdampf dann geringer. Positiv bewertet haben die Tester Lampen mit einem zusätzlichen Hüllkolben und mit Splitterschutz

Der ausführliche Test Energie sparende Lampen ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/energiesparlampen veröffentlicht.



Sommerreifen: Reifen geplatzt

Für Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklassewagen stehen “gute” Reifen ab 50 Euro zur Wahl. Doch einer platzte bei der Höchstgeschwindigkeit und ist deshalb nur “mangelhaft”. Zu diesem Ergebnis kommen die Stiftung Warentest und der ADAC nach einem internationalen Gemeinschaftstest von 32 Sommerreifen, veröffentlicht in der März-Ausgabe von test.

Der Chengshan CSR66 platzte im Schnelllauftest schon vor Erreichen der Nenngeschwindigkeit. Auch bei den Fahrprüfungen auf nasser Fahrbahn versagte der Chinareifen. Das Testurteil war deshalb nur “mangelhaft”. Dass es auch besser geht, beweisen fünf Reifen in der Testgröße für Kleinwagen und sieben für Kompakt- und Mittelklassewagen. Die besten Noten auf nasser und trockener Straße gehen an den Testsieger in der Kleinwagengröße, Continental PremiumContact 2 für 58 Euro. “Gut” sind in dieser Gruppe außerdem vier weitere Reifen. Unter den Reifen für Kompakt- und Mittelklasseautos ist der Vredestein Sportrac 3 für 65 Euro der Testsieger, gefolgt von sieben weiteren “guten”.

Bei den meisten anderen Reifen im Test führten Schwächen auf nasser Fahrbahn zur Abwertung. Auf trockener Fahrbahn verpassten nur zwei Reifen die Note “gut”. Positiv bewerteten die Tester, dass im Reifengummi immer weniger der krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten sind.

Der ausführliche Test Sommerreifen ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/sommerreifen veröffentlicht.



Sicherheitssoftware: Eine schützt nur “mangelhaft”

Die Firewall mancher Sicherheitspakete schützt den Rechner schlechter vor Angriffen als Windows 7. Das zeigt ein Test von 13 Internetsicherheitspaketen und 4 kostenlosen Virenscannern, den die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test veröffentlicht hat. Auch der Virenschutz ließ bei einigen Paketen zu wünschen übrig.

Gegenüber Angriffen von außen, etwa von Hackern, machen die Sicherheitspakete von AVG, F-Secure, G Data, McAfee, Panda und Symantec den Rechner eher unsicherer. Sie wollen bei der Installation die Windows-Firewall gegen ihre eigene, schlechtere austauschen. Die schlechteste Firewall war die von Kaspersky Internet Security. Sie erwies sich als besonders anfällig.

Wichtigste Aufgabe von Sicherheitsprogrammen ist der Virenschutz. Auch hier war so manches kostenpflichtige Sicherheitspaket schlechter als die vier getesteten Gratis-Virenschutzprogramme. Gar nur “mangelhaft” war der Virenschutz der Agnitum Outpost Pro Security Suite (60 Euro).

Der beste Gratis-Virenscanner war Avira AntiVir Personal. Zusammen mit der Windows-7-Firewall schützt er den PC ordentlich. Ein Vorteil dieser Kombination gegenüber so manchem Bezahlpaket ist auch die recht niedrige Rechnerbelastung. Einige Schutzpakete beanspruchen nämlich so viel Speicher und Rechenleistung, dass sie den PC spürbar ausbremsen – etwa beim Hochfahren oder beim Kopieren von Dateien.

Der ausführliche Text ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/internetsicherheit veröffentlicht.



Singlebörsen und Partneragenturen im Internet: Einsam waren die Herzen auch nach dem Test

Gefunkt hat es bei keiner der 14 Testpersonen, die die Stiftung Warentest für den Test von acht Singlebörsen und sechs Partnervermittlungen im Internet ins Rennen schickte. Aber erlebt haben sie Einiges, sie bekamen zum Beispiel obszöne Briefe und Fotos. Wer im Internet auf Partnersuche gehen möchte, kann dies kostenlos bei der Singlebörse Finya probieren, für drei Monate bei der Partnervermittlung Parship 180 Euro bezahlen oder es bei den günstigeren Singlebörsen Dating Cafe und iLove versuchen. Die Anbieter nennen eine Erfolgsquote von 30 bis 40 Prozent.

Mit der Note “Mangelhaft” fiel die Singlebörse Flirtcafe im Test glatt durch. Sie hatte Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, und auch Information, Hilfe und der Umgang mit den Nutzerdaten waren “mangelhaft”. Umso beeindruckender waren die Fotos der Bikinischönheiten, die offenbar eine Fata Morgana sind. So schrieb ein genervter User an eine Nutzerin: “Ich schreibe jetzt einfach jeden an, um zu testen, ob hier überhaupt jemand aktiv ist … Du bist bestimmt auch nur ein Bild.”

Doch es gibt auch seriöse Datingportale im Internet. Bis auf Parship schneiden aber alle bestenfalls “befriedigend” ab, schreibt die März-Ausgabe von test. Auch wenn mancher Anbieter es behauptet: die wissenschaftliche Glücksformel für den Erfolg bei der Suche nach Mr. oder Ms. Perfect hat noch niemand gefunden.

Der ausführliche Test „Partnerbörsen im Internet“ ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/partnerboersen veröffentlicht.



Telefon-Hotlines: Freundlich, aber sehr oft inkompetent

Keine der zehn getesteten Hotlines von Telekommunikationsanbietern hat “gut” abgeschnitten. Kabel BW und Versatel lassen die Anrufer besonders oft im Stich. Die meisten Hotline-Mitarbeiter waren schlecht informiert und konnten nur ein Drittel der Probleme lösen. Das ergab eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest, die in der März-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht ist.

Mit sieben alltäglichen Festnetz, Handy und mobilen Internet Problemen haben sich die Tester an die Hotlines gewandt. Angerufen haben sie aus dem Festnetz. Nicht funktionierende Sprachmenüs oder Warteschleifen waren noch die geringsten Herausforderungen. Besonders bei der Kompetenz der Mitarbeiter haben alle Anbieter Nachholbedarf. Wie man beispielsweise mit dem Handy ein hoch aufgelöstes Foto verschickt, wusste kaum einer.

Manche Hotlines sind gebührenpflichtig auch für die Zeit, die der Anrufer in der Warteschleife verbringt. So zahlen die Tester bei 1&1, der Telekom und bei Vodafone mehr als die Hälfte ihrer Gebühren nur fürs Warten. Die durchschnittliche Wartezeit lag bei fünf Minuten. Bei Versatel dauerte es jedoch 34 Minuten bis sich ein Berater persönlich um den Kunden kümmerte.

Der ausführliche Test „Hotlines von Telekommunikationsanbietern“ ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/hotlines veröffentlicht.



Aufbackbrötchen: Tiefkühlbrötchen liegen vorn

Ausgerechnet Harry, eine bedeutende Großbäckerei, liefert die schlechtesten Aufbackbrötchen im Test und erhält ein “Mangelhaft”. Testsieger und als einzige “sehr gut” sind die tiefgekühlten Brötchen “Unsere Goldstücke” von Coppenrath & Wiese. Insgesamt prüfte die Stiftung Warentest für die März-Ausgabe der Zeitschrift test 21 Aufbackbrötchen.

Leicht alt oder leicht fade, nur wenig aromatisch, kaum knusprig. So lauten die Beschreibungen von einigen Aufbackbrötchen im Test. Doch neben den “mangelhaften” “Meister Krüstchen” von Harry, zwei “ausreichenden” und sieben “befriedigenden” Produkten gibt es auch den “sehr guten” Spitzenreiter und zehn “gute” Produkte im Test. Dabei sind die Tiefgefrorenen die klaren Favoriten, weil sie oft sehr knusprig und intensiv aromatisch sind. Sie werden zu etwa 97 Prozent fertig gebacken, der Verbraucher wärmt sie praktisch nur noch auf. Ungekühlte Aufbackbrötchen sind praktischer, haben aber aufgebacken meist Makel an Kruste und Krume. Hier schneiden nur “Unsere Besten” von Sinnack sensorisch “gut” ab.

Ohne Zusatzstoffe kommen nur einige der besten und die Brötchen mit Bio-Siegel aus. Die anderen enthalten nicht mehr als drei Zusatzstoffe, die alle als unbedenklich gelten. Ausnahmslos alle Brötchen sind im Prüfpunkt Schadstoffe “sehr gut”. Die Tester fanden kaum Kadmium und Blei, Schimmelpilzgifte oder Acrylamid waren auch kein Problem. Außerdem sind alle Brötchen in Sachen Keime einwandfrei.

Der ausführliche Test Aufbackbrötchen ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/aufbackbroetchen veröffentlicht.

Stiftung Warentest: Lautsprecher, Navigationsgeräte, Batterien, Räucherlachs, Skihelme und Skibrillen

Lautsprecher: Boxen von Teufel geben den Ton an

Für Musikliebhaber sind Standlautsprecher die erste Wahl. Die Stiftung Warentest hat acht dieser hochwertigen Stereosysteme untersucht. Die eine Hälfte schnitt „gut“ ab, die andere „befriedigend“. Testsieger ist ein Boxenpaar der Marke Teufel für 700 Euro. Für Freunde des Heimkinos eignen sich eher 2.1-Lautsprechersysteme. Diese Kombis aus zwei kleineren Boxen mit einem aktiven Subwoofer für die tiefen Töne waren durch die Bank „befriedigend“.

Das beste Boxenpaar im Test, Teufel M 420 F liefert einen lebendigen, ausgewogenen Klang. Im Gegensatz zu den übrigen Standlautsprechern verfügt es über einen aktiven Bass mit eigenem Verstärker, dessen Pegel dreistufig regelbar ist. Allerdings hat jede Box ein Netzteil, was den Stromverbrauch in die Höhe treibt. Stolze 50 Watt verbrauchen beide Boxen zusammen im Betrieb. [Read more...]

Stiftung Warentest: Fernsehgeräte Flacher, sparsamer, brillanter

test Spezial Fernsehgeräte: Flacher, sparsamer, brillanter

Bei vielen Familien stehen sie dieses Jahr wieder unter oder neben dem Tannenbaum – die großen, hochauflösenden Fernseher. Immer mehr TV-Sender strahlen ab diesem Jahr ein HD-Signal aus. Ob LED-Backlight, 200-Hertz-Technik oder DLNA-Netzwerkanschluss – die Hersteller versprechen viel Technik fürs Geld. Doch was davon braucht man wirklich? Und welches Gerät ist das Richtige für welchen Zweck? Mit ihrem test Spezial Fernsehgeräte will die Stiftung Warentest für Klarheit sorgen und bei der Kaufentscheidung helfen.

Insgesamt 59 Fernseher zwischen 380 und 2400 Euro wurden im Testlabor eingehend geprüft. Neben Geräten mit 80 und 94 Zentimetern [Read more...]

Warentest: Richtig versichert und dabei Geld gespart

Finanztest Spezial Versicherungen: Richtig versichert und dabei Geld gespart

Ob Hausrat-, Haftpflicht-, Unfall- oder Lebensversicherung – es gibt kaum einen Lebensbereich für den es noch keine Versicherung gibt. Mit dutzenden Modellen und tausenden Angeboten versprechen die Anbieter die komplette Absicherung in allen Lebenslagen. Das neue Finanztest Spezial Versicherungen der Stiftung Warentest will im Dickicht aus Policen und Paragrafen für Durchblick sorgen.

So erfährt der Leser, welche Versicherung für wen sinnvoll ist, worauf man bei Vertragsschluss achten muss und wie man seriöse von unseriösen Versicherungsvermittlern unterscheiden kann. Einige Policen sind fast immer überflüssig: Reisegepäck ist über die Hausratversicherung bereits weitgehend geschützt. Eine Insassenunfallversicherung fürs Auto braucht niemand, da andere Policen hier besser greifen. Einer Ausbildungsversicherung für die Kinder sollten andere Sparformen vorgezogen werden. [Read more...]

Stiftung Warentest: Autoversicherung, Kredite von privat, Riestern mit Fonds, Finanzberatung der Postbank, Immobilienrente und Krankenhauszusatzversicherung

Autoversicherung: Braucht jeder – und fast jeder kann Geld sparen

Zwischen dem billigsten und dem teuersten Tarif kann der Preisunterschied bei Autoversicherungen zum Teil 1.000 Euro pro Jahr ausmachen. Das hat die Stiftung Warentest in einem Vergleich von 151 Versicherungstarifen von 79 Versicherern ausgerechnet. Das Thema ist aktuell: Wer zum Jahresende wechseln möchte, muss sich jetzt um seinen neuen Vertrag kümmern. Die November-Ausgabe von Finanztest liefert dazu auf 14 Seiten Vergleichstabellen und Musterfälle. [Read more...]