June 18, 2013

Millionen Deutsche bilden Fahrgemeinschaften per Internet

Millionen Deutsche bilden Fahrgemeinschaften per Internet

  • Handy-Apps ermöglichen dynamische Vermittlung unterwegs
  • BITKOM gibt Tipps

Mehr als zwei Millionen Bundesbürger haben in diesem Jahr über das Internet Mitfahrgelegenheiten oder Mitfahrer für Autofahrten gefunden. Dabei sind kostenlose Web-Plattformen erste Wahl. Das geht aus einer neuen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Ein noch junger Trend ist es, per Handy Mitfahrgelegenheiten zu suchen oder anzubieten. Für internetfähige Smartphones gibt es spezielle Apps, mit der sich unterwegs Mitfahrer finden lassen. „Mitfahr-Portale und Apps sorgen maßgeblich dafür, dass Mobilität für Millionen Menschen einfacher und günstiger wird“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Zudem leisten online vermittelte Fahrgemeinschaften einen Beitrag zum Umweltschutz.“ Insgesamt haben in diesem Jahr schon 11 Millionen Deutsche Fahrgemeinschaften gebildet – entweder als Fahrer oder Mitfahrer. Die meisten davon, rund sieben Millionen Bundesbürger, haben sich mit Arbeitskollegen für gemeinsame Autofahrten verabredet.

Besonders jüngere Menschen teilen sich die Plätze im Auto. In der Generation der 14- bis 29-Jährigen tut das jeder Dritte (rund 30 Prozent). Mit zunehmendem Alter werden die Möglichkeiten seltener genutzt. So bilden nur 7 Prozent der Senioren ab 65 Jahren Fahrgemeinschaften. Bei einem Vergleich einzelner Bevölkerungsgruppen liegen Studenten mit 31 Prozent vorn, aber nur 16 Prozent der Angestellten und 19 Prozent der Selbstständigen beteiligen sich an Fahrgemeinschaften. Zwischen West- und Ostdeutschen gibt es kaum einen Unterschied (16 bzw. 17 Prozent).

Hier zehn Tipps des BITKOM für Mitfahrgelegenheiten (MFG) im Internet:

1. Unterschiedliche Portale
Interessenten sollten mehrere Vermittlungsportale vergleichen. Sehr bekannt sind mitfahrgelegenheit.de und mitfahrzentrale.de. Es gibt auch kleinere Portale wie drive2day.de oder mifaz.de. Zudem ist der größte deutsche Autoclub ADAC mit einem eigenen Angebot dabei (www.adac-mitfahrclub.de). Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für Frauen oder Berufspendler. Ein neuer Trend sind Plattformen mit stärkerem Netzwerk-Charakter wie flinc.de, die die spontane Bildung von Fahrgemeinschaften unterwegs ermöglichen. Ferner sind manche stationären Mitfahrzentralen im Web vertreten (etwa citynetz-mitfahrzentrale.de). Etliche Plattformen vermitteln auch Mitfahrgelegenheiten ins Ausland. Um mit Gleichgesinnten Fahrgemeinschaften zu bilden, können sich aber auch Diskussionsgruppen in sozialen Netzwerken eignen.

2. Auswahl der richtigen Plattform
Die meisten Online-Angebote sind zumindest in einer Basisversion kostenlos und finanzieren sich über Werbung. Es gibt aber teils große Unterschiede im Bedienungskomfort – deshalb lohnt sich ein gründlicher Vergleich. Bei manchen Plattformen sind die Telefonnummern der Fahrer auf deren Wunsch frei zugänglich, was eine schnellere Kontaktaufnahme ermöglicht. Andere Portale lassen kostenfrei nur eine Kontaktaufnahme per E-Mail zu und zeigen die Telefonnummern lediglich zahlenden Premium-Kunden. Die Autofahrer müssen in der Regel ein Benutzerkonto anlegen, Mitfahrer je nach Plattform nicht unbedingt. Dabei gilt die Empfehlung, nur solche Daten anzugeben, die für die Nutzung des Dienstes nötig sind. Wer ein Benutzerkonto anlegt, sollte zuvor das Kleingedruckte lesen (Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung).

3. Kontakt zwischen Fahrern und Mitfahrern
Auf den Webseiten vieler Mitfahr-Plattformen können sich Fahrer und Mitfahrer gegenseitig suchen. Die Einträge lassen sich meist nach Angeboten und Gesuchen sortieren, aber auch nach Abfahrts- und Ankunftsort sowie der Abfahrtszeit. Wenn die Vermittlung zwischen Fahrer und Mitfahrer schnell gehen soll, sind ein Telefongespräch oder die Kommunikation per SMS ideal. Je nach Plattform kann aber auch nur eine E-Mail-Adresse angegeben sein. Fahrer und Mitfahrer besprechen meist individuell den genauen Treffpunkt und geben sich nähere Informationen, etwa über das Modell und die Farbe des Autos oder das Kennzeichen. Bei einzelnen Plattformen gibt es inzwischen auch automatisierte Buchungssysteme, bei denen man per Mausklick einen Platz buchen kann. In jedem Fall empfiehlt es sich, Handynummern auszutauschen, um sich bei möglichen Verspätungen anrufen zu können.

4. Bessere Chancen für Anbieter
Fahrer haben die besten Aussichten auf Mitfahrer, wenn sie möglichst genaue Angaben machen. Dazu zählen Abfahrts- und Ankunftsort, geplante Zwischenstopps, die Abfahrtszeit und ungefähre Fahrzeit sowie der Preis pro Mitfahrer. Gern gesehen sind auch Informationen zum Auto, etwa das Modell und Komfort- oder Sicherheitsmerkmale wie Klimaanlage und Winterreifen. Auf populären Strecken entsteht unter Fahrern teilweise ein inoffizieller Wettbewerb um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, so dass einzelne auch Angaben zu ihrem Fahr- und Musikstil machen oder sogar Luxus-Extras wie Lederpolster nennen.

5. Preisgestaltung
Als Faustregel gilt: Autofahrer können je Mitfahrer etwa fünf Euro pro hundert Kilometer verlangen. Ein Beispiel: Für die knapp 200 Kilometer zwischen Berlin und Dresden variieren die meisten Angebote zwischen 9 und 12 Euro. Schwankungen beim Preis können sich auf die Mitfahr-Angebote auswirken. Wer seine Benzinkosten individuell berechnen und durch die Anzahl der Mitfahrer teilen will, kann Fahrpreisrechner nutzen, etwa bei mitfahrgelegenheit.de oder auf der Seite des ADAC-Mitfahrclubs.

6. Mitfahr-Vermittlung unterwegs
Der Trend zu Smartphones und mobilem Internet macht die Kontaktaufnahme zwischen Fahrern und Mitfahrern immer leichter. Mehrere Mitfahr-Portale bieten Mini-Programme (Apps) für verschiedene Handymodelle an, mit denen Interessenten auch unterwegs nach Fahrgemein-schaften suchen können. Besonders modern sind dynamische Vermittlungsangebote, die auch während der Fahrt genutzt werden können (Beispiel: flinc.de). Dabei wird Autofahrern angezeigt, welche Interessenten in der Nähe auf eine Mitfahrgelegenheit warten. Solche Apps können auch den Umweg berechnen, der zur Abholung der Mitfahrer nötig ist, und den zu erwartenden Preis. Möglich wird die dynamische Vermittlung durch die GPS-Funktion moderner Handys, mit der die Position des Fahrers übermittelt wird. Je nach Anbieter können die Mitfahr-Apps nahtlos in die Navigationssoftware des Smartphones integriert werden.

7. Vertrauen
Vertrauen ist wichtig, wenn man bei Unbekannten mitfährt oder Fremde im eigenen Auto mitnimmt. Wer von einem Fahrer oder Mitfahrer von vornherein keinen guten Eindruck hat, sollte nach seinem Bauchgefühl handeln. Für Mitfahrer gibt es aber viele Möglichkeiten, sich von der Seriosität eines Fahrers zu überzeugen. Dazu zählen detaillierte und glaubwürdige Angaben im Internet, aber auch ein guter Eindruck am Telefon. Zudem können sich Mitfahrer das Kennzeichen notieren oder im Zweifelsfall den Führerschein zeigen lassen. Sehr hilfreich sind Bewertungsfunktionen in vielen Portalen. Mitfahrer können die Anbieter von Fahrgemeinschaften bewerten und ihre Erfahrungen schildern. Andere Mitfahrer können sich an positiven Kommentaren orientieren.

8. Rechtliche Aspekte
Wenn es auf der Fahrt zu einem Unfall kommt und Mitfahrer verletzt werden, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers auch für Schäden von Mitfahrern auf. Von Gesetzes wegen sind Beifahrer in den Schutz der Haftpflichtversicherung einbezogen, die jeder Halter eines Fahrzeugs abschließen muss. Wer sicher gehen will, sollte sich aber vergewissern, dass der Fahrer auch Halter des Wagens ist. Für Fahrer ist die rechtliche Lage weniger einfach, weil sie bei Verschulden unter Um-ständen zumindest teilweise selbst für die Unfallfolgen haften. Das kann etwa beim Überfahren einer roten Ampel der Fall sein. Wer als Fahrer die eigene Haftung so weit wie rechtlich möglich einschränken will, kann seine Mitfahrer eine so genannte „Vertragliche Haftungsbeschränkung“ unterschreiben lassen. Formulare gibt es unter anderem beim ADAC. In der Praxis bestehen aber die wenigsten Fahrer auf solchen Formalitäten.

9. Mitfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Idee der Mitfahrgelegenheiten wird zunehmend auch in öffentlichen Verkehrsmitteln populär. So gibt es Online-Dienste, die Fahrgemein-schaften in Bussen oder Zügen vermitteln: Wenn sich genügend Reisende zusammenfinden, wird der Fahrpreis für den Einzelnen geringer. Auch in diesem Bereich gibt es vereinzelt Portale für spezielle Zielgruppen. So organisieren etwa Fußballfans bei pendlo.de gemeinsame Fahrten zu Spielen – egal, ob per Auto, Bus oder Bahn.

10. Web-Adressen (Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
www.mitfahrgelegenheit.de (großes Portal mit vielen Gratisfunktionen)
www.mitfahrgelegenheit.de/pages/cost_calculator (Fahrpreisrechner)
www.mitfahrzentrale.de (großes Portal mit mehr Infos für Premiumnutzer)
www.flinc.de (Vermittlung via Web, aber auch dynamisch per Handy-App)
www.adac-mitfahrclub.de (Portal mit clubspezifischen Sonderfunktionen)
www.citynetz-mitfahrzentrale.de (Netzwerk stationärer Mitfahrzentralen)
www.citytocity.de (Verbund stationärer Zentralen mit Online-Suchfunktion)
www.drive2day.de (Anbieter aus Österreich mit vielen Zusatzfunktionen)
www.mifaz.de (Mitfahrzentrale mit regionalem Schwerpunkt Bayern/BW)
www.pendlernetz.de (Portal für regelmäßige Fahrten von Berufspendlern)
www.frauenfahrgemeinschaft.de (Mitfahrgelegenheiten von u. für Frauen)
www.deinbus.de (Busmitfahrzentrale bzw. Vermittler von Gruppenreisen)
www.pendlo.de (Fahrgemeinschaften für Fußballfans per Auto/Bus/Bahn)

Zur Methodik: Basis der Daten zur Nutzung von Mitfahrgelegenheiten ist eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa für den BITKOM. Dazu wurden im Dezember 2011 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt.
Rechtlicher Hinweis: Die Informationen in dieser Veröffentlichung wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Ihre Verwendung liegt in der Verantwortung der Nutzer, eine Haftung wird ausgeschlossen.

Jeder Zweite geht während der Arbeit privat ins Internet

Jeder Zweite geht während der Arbeit privat ins Internet

  • Frauen etwas häufiger als Männer
  • Die meisten checken private E-Mails
  • BITKOM gibt Tipps für Mitarbeiter und Arbeitgeber

Berlin, 1. August 2011 – Jeder zweite Berufstätige verwendet das Web während der Arbeit für private Zwecke. Das hat eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Weibliche Mitarbeiter machen von dieser Möglichkeit etwas häufiger Gebrauch als männliche (55 gegenüber 48 Prozent). Jede dritte Frau nutzt den Webzugang ihres Arbeitgebers mindestens einmal täglich, bei den Männern ist es lediglich jeder vierte. Am häufigsten werden dabei private E-Mails gecheckt. Knapp die Hälfte derer, die das Internet am Arbeitsplatz privat nutzen, tut dies zum Mailing. Jeder vierte sucht Informationen für private Zwecke. Jeweils ein Fünftel kauft online ein oder führt Buchungen durch. Jeder achte besucht Online-Communitys, acht Prozent spielen Online-Spiele.

Ob die private Internet-Nutzung im Job erlaubt ist, regelt in Deutschland kein spezielles Gesetz. Die meisten der folgenden Tipps leiten sich aus allgemeinen Gesetzen und der Rechtsprechung ab.

1. Wer entscheidet über die private Nutzung des Internets?
Allein der Arbeitgeber. Er ist nicht verpflichtet, das private Surfen zuzulassen. Entscheidet er sich dafür, hat er zwei Möglichkeiten: Er kann es generell erlauben oder auf bestimmte Zeiten oder Seiten begrenzen.

2. Was gilt, wenn es keine Regelung gibt?
Ohne konkrete Vereinbarung spricht vieles dafür, dass die private Internetnutzung vom Arbeitgeber geduldet wird, wodurch eine betriebliche Übung begründet werden könnte. Das kann für Arbeitnehmer von Vorteil sein, falls es zum Streit kommt.

3. Wie können sich Arbeitnehmer absichern?
Arbeitnehmer sollten in der Personalabteilung nach geltenden Regelungen fragen. Arbeitgebern rät der BITKOM, eine klare Regelung zum privaten Surfen zu treffen – durch eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, eine Richtlinie oder eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat.

4. Welche Kontrollmöglichkeiten hat der Arbeitgeber?
Ist die private Internet-Nutzung erlaubt, darf die Firma das Surfverhalten nur in Ausnahmefällen ohne Zustimmung des Mitarbeiters kontrollieren. Selbst bei einem Verbot der privaten Nutzung sind keine unbegrenzten Kontrollen gestattet. Der Arbeitgeber darf dann stichprobenartig prüfen, ob das Surfen dienstlich bedingt ist. Er muss den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachten und darf Internet- und E-Mail-Verbindungsdaten nicht verwenden, um Mitarbeiter systematisch zu kontrollieren. Eine Vorratsdatenspeicherung von persönlichen Nutzungsdaten ist innerhalb von Firmen nicht erlaubt.

5. Droht im Zweifelsfall die Kündigung?
Die intensive private Nutzung des Internets während der Arbeitszeit ohne Erlaubnis kann eine Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten darstellen. Doch vor einer Kündigung muss der Arbeitgeber einen Mitarbeiter in der Regel zunächst einmal abmahnen.

Zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM befragte das Meinungsforschungsinstitut Aris deutschlandweit 538 berufstätige Personen ab 14 Jahren. Die Umfrage ist repräsentativ.

Im nächsten Jahr kommen neue Web-Domains

Im nächsten Jahr kommen neue Web-Domains

  • ITK-Branche begrüßt neue Homepage-Kennungen wie .berlin
  • Städte, Regionen und Firmen können die Endungen beantragen
  • BITKOM gibt Tipps für Interessenten

Im kommenden Jahr können Unternehmen, Städte und Organisationen individuellere Web-Adressen beantragen. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. „Bewerbungen für eine eigene Homepage-Endung nach dem Muster .stadt oder .firma sind voraussichtlich ab 30. Mai 2011 möglich“, erklärt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Das geht aus Plänen der Internet-Verwaltung ICANN hervor, die zu dem Thema vom [Read more...]

Nur jeder Dritte macht bewusste Internet- oder Handy Pausen

BITKOM gibt Tipps zur Kommunikation per Mail und Handy

Nur die wenigsten nehmen Auszeiten von Internet und Handy. Jeweils zwei Drittel der Internet- und Handy-Nutzer machen nie oder fast nie bewusste Kommunikationspausen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. So legen 67 Prozent der Deutschen mit Webzugang keine Internetfreien Tage ein. Nur 13 Prozent tun dies häufig, weitere 18 Prozent gelegentlich. Ähnlich sieht es beim Mobilfunk aus: Eine große Mehrheit drückt nie oder fast nie den Aus-Knopf. Tagsüber bleiben 67 Prozent permanent auf Empfang. Lediglich 18 Prozent schalten am Tage häufig ab, weitere 14 Prozent [Read more...]

Unternehmen informieren sich im Web über Bewerber

Unternehmen informieren sich im Web über Bewerber

  • Jeder zweite Personaler recherchiert im Netz über potenzielle Mitarbeiter
  • Jedes sechste Unternehmen sucht in Facebook und StudiVZ
  • BITKOM gibt die wichtigsten Tipps, worauf Bewerber im Web achten sollten

Berlin, 9. November 2010 – Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern informiert sich die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen im Internet über seine Bewerber. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.504 Geschäftsführern und Personalchefs ergeben. „Das Internet ist für Firmen eine wichtige zusätzliche Informationsquelle [Read more...]

BITKOM für effektives Vorgehen gegen Kostenfallen

BITKOM für effektives Vorgehen gegen Kostenfallen

  • Seriöse Anbieter im Internet dürfen aber nicht behindert werden
  • Heute Beratung im Bundesrat
  • Die wichtigsten Tipps für Nutzer

Der BITKOM hat die Initiative der Bundesregierung, gegen Kostenfallen im Web schärfer vorzugehen, begrüßt. Heute steht das Thema auch im Bundesrat auf der Tagesordnung. „BITKOM bietet seine Unterstützung an, wenn die Politik gegen Internet-Betrüger vorgeht. Wir müssen die Sicherheit im Web erhöhen [Read more...]

Online-Kriminelle gehen immer raffinierter vor

Online-Kriminelle gehen immer raffinierter vor

  • 22 Millionen Virenopfer, 6 Millionen von Handelspartner betrogen
  • 15 Millionen Euro erwarteter Schaden beim Online-Banking
  • BITKOM und BKA geben Tipps zur Vorbeugung

VirenopferBerlin, 6. September 2010 – Internet-Nutzer müssen sich gegen neue Formen der Online-Kriminalität wappnen. Der BITKOM und das Bundeskriminalamt (BKA) haben vor einer weiteren Professionalisierung von Betrugsmethoden gewarnt. „Schadprogramme sind zunehmend schwerer zu erkennen. Angriffe erfolgen vermehrt über Anwendungsprogramme, nicht nur über Lücken in [Read more...]

Handy-Diebstahl weit verbreitet

Handy-Diebstahl weit verbreitet

  • 4 Millionen Menschen wurde schon einmal das Mobiltelefon gestohlen
  • Rund 7 Millionen Handy-Besitzer haben ihr Gerät verloren
  • BITKOM gibt Tipps, was bei einem Verlust zu tun ist

Berlin, 29. August 2010 – Mehr als 10 Millionen Bundesbürgern ist schon einmal ihr Handy abhanden gekommen.  Rund 7 Millionen haben ihr Handy verloren (12 Prozent aller Handy-Besitzer) und 4 Millionen wurden Opfer eines Diebstahls (7 Prozent). Rund 1,2 Millionen Handy-Besitzern ist sogar schon beides passiert: Ihnen wurde ein Handy gestohlen und sie haben ein Gerät verloren. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben [Read more...]

So schützen Sie sich vor Kostenfallen im Web

So schützen Sie sich vor Kostenfallen im Web

  • Daten-Sparsamkeit und Vorsicht beim Kleingedruckten
  • Internet-Betrüger haben rechtlich wenig Chancen
  • BITKOM gibt Tipps für Nutzer

Immer wieder versuchen Betrüger im Internet mit vermeintlichen Gratis-Inhalten abzukassieren. Sie schieben Besuchern, die sich auf ihren Seiten registrieren, im Kleingedruckten kostenpflichtige Abonnements unter. Solche Seiten locken mit Unterhaltung, Tipps oder Produkten zum Nulltarif – von Witzen über Sudoku-Rätsel, Ratschläge für Tierfreunde und Hausaufgabenhilfen bis hin zu angeblicher [Read more...]

René Obermann gibt als IT-Scout Tipps zur Berufswahl

René Obermann gibt als IT-Scout Tipps zur Berufswahl

  • Telekom-Chef diskutiert mit Schülerinnen und Schülern in Köln
  • Initiative „erlebe it“ bringt Schule und Wirtschaft zusammen
  • Expertenmangel bleibt für die Hightech-Branche ein Problem

Köln/Berlin, 14. April 2010 – BITKOM-Vizepräsident und Telekom-Chef René Obermann hat bei einem Schulbesuch in Köln auf die Nachwuchsprobleme der ITK-Branche hingewiesen und die Schülerinnen und Schüler vor Ort zu einer Karriere im Hightech-Umfeld ermuntert. „Die Internet- und Mobilfunktechnologien zünden gerade die nächste Stufe ihrer Entwicklung. Dafür benötigt die Hightech-Industrie auch künftig qualifizierten Nachwuchs“, sagte Obermann bei seinem Einsatz als „IT-Scout“ der Initiative „erlebe it“ am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Köln. So veränderten soziale Online-Netzwerke die Art und Weise des Zusammenlebens, während mobile Endgeräte wie Smartphones die Kommunikation revolutionieren. „Mit dem Gesundheitssystem, dem Verkehrswesen, der Energieversorgung und der gesamten öffentlichen Verwaltung stehen unsere wichtigsten Infrastrukturen vor der Modernisierung durch moderne IT-Systeme“, sagte Obermann. „Der Bedarf an Fachkräften, die diesen Wandel gestalten, ist enorm.“ Derzeit gebe es aber zu wenige junge Menschen, die sich für einen Beruf im Technologieumfeld entscheiden. Daher hat die Hightech-Industrie die Nachwuchsinitiative „erlebe it“ gegründet, die Schulen und Unternehmen zusammenbringt.

Selbst auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise im Herbst 2009 gab es rund 20.000 offene Stellen für IT-Experten in der deutschen Wirtschaft. Jedes dritte IT-Unternehmen gibt selbst in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation an, dass der Fachkräftemangel ihre Geschäftstätigkeit bremst. Im Aufschwung-Jahr 2008 gab es rund 45.000 offene Stellen, und zwei Drittel der Unternehmen verzeichneten einen Expertenmangel. Nach einer Studie im Auftrag der EU-Kommission liegt die Nachfrage nach IT-Experten auf dem deutschen Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren auch bei einem niedrigen Wirtschaftswachstum beständig über dem Angebot. „Der Expertenmangel hat strukturelle Gründe, die von Politik und Wirtschaft angegangen werden müssen“, sagte Obermann. Im Zentrum steht aus Sicht der Hightech-Industrie die Modernisierung des Bildungssystems.

Besonders in den Schulen müssten neue Schwerpunkte gesetzt werden. Während der Schulzeit treffen die meisten Jugendlichen eine Richtungsentscheidung über ihren Berufsweg. Die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind unterrepräsentiert und sollten mindestens ein Drittel aller Schulstunden ausmachen. Informatik sollte in allen Bundesländern Pflichtfach in der Sekundarstufe I werden.

Um einen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels zu leisten, hat BITKOM die Nachwuchsinitiative „erlebe it“ ins Leben gerufen. Kern der Initiative ist es, einen Austausch von Schule und Wirtschaft zu ermöglichen. Gängige Formate sind die Durchführung von Projekttagen, die Teilnahme an Veranstaltungen zur Berufsorientierung oder der Besuch von IT-Scouts in den Klassen. IT-Experten wie Software-Entwickler und IT-Projektmanager, aber auch Geschäftsführer und Vorstände großer Unternehmen haben sich als IT-Scout registriert und können jederzeit von Schulen angefordert werden. Wichtigstes Ziel ist, Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die berufliche Praxis von IT-Profis zu geben. „erlebe it“ ist Partner von „MINT Zukunft schaffen“, der Plattform für Nachwuchsprojekte der deutschen Wirtschaft in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (http://www.mintzukunftschaffen.de/). Die heutige Veranstaltung in Köln findet im Rahmen der „e-Skills Week“ der Europäischen Union statt (http://eskills-week.ec.europa.eu/).

Was tun bei Verlust des Handys?

Was tun bei Verlust des Handys?

  • 108,5 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland
  • BITKOM-Tipps für Handy-Nutzer

Ende des dritten Quartals 2009 gab es 108,5 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland. Zu Jahresbeginn waren es noch 107,2 Millionen. Damit ist die Zahl der Mobilfunkanschlüsse im vergangenen Jahr um mehr als eine Million gestiegen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM. „Wie unentbehrlich das Handy im Alltag geworden ist, spürt man besonders dann, wenn es verloren geht oder gestohlen wird“, sagt René Schuster, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. Mit dem Handy gehen häufig viele persönliche Daten und Bilder verloren. Wenn Diebe oder Finder damit telefonieren, können innerhalb kurzer Zeit hohe Telefonkosten entstehen. BITKOM gibt Tipps, damit der Verlust des Handys nicht unnötig teuer wird.

Rufen Sie zuerst Ihr eigenes Handy an
Es empfiehlt sich immer [Read more...]

BITKOM zu Datendiebstahl in Schülernetzwerk

BITKOM zu Datendiebstahl in Schülernetzwerk

  • Bei Kindern und Jugendlichen ist der Schutz der Privatsphäre besonders wichtig
  • BITKOM gibt Tipps zum Kinder- und Jugendschutz im Internet

Berlin, 18. Oktober 2009 – Zu dem aktuellen Angriff auf persönliche Daten von Schülern im Internet sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder:„Cyber-Kriminelle spähen zunehmend digitale Identitäten aus. Vor diesem Hintergrund muss der Schutz der Nutzer allererste Priorität haben. Es muss umgehend untersucht werden, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Schüler VZ hat nach eigener Aussage [Read more...]

Jedes zweite Kind hat ein Handy

Jedes zweite Kind hat ein Handy

  • Vier von fünf jungen Nutzern fotografieren mit dem Mobiltelefon
  • Am Sonntag ist Kindertag – BITKOM-Tipps für das erste Handy

Berlin, 17. September 2009 – Jedes zweite Kind von 6 bis 13 Jahren hat heute ein Handy (52 Prozent). Für Jugendliche bis 19 Jahre ist ein Mobiltelefon inzwischen selbstverständlich: 95 Prozent sind unterwegs erreichbar. Das hat der BITKOM anlässlich des Kindertags mitgeteilt, der in vielen Bundesländern am 20. September gefeiert wird. Die Angaben basieren auf den aktuellen „KIM“- und „JIM“-Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs). „Ob es um Verabredungen geht oder um Sicherheit auf dem Schulweg – für viele Kinder und ihre Eltern ist das Handy nicht mehr wegzudenken [Read more...]

Internet-Telefonie wird immer beliebter

Internet-Telefonie wird immer beliebter

  • Im Jahr 2009 fast 7 Millionen VoIP-Nutzer in Deutschland
  • Internet-Telefonie bietet günstige Gespräche und Zusatzfunktionen
  • BITKOM gibt Tipps zur Nutzung

Berlin, 14. August 2009 – Das Telefonieren per Internet wird immer beliebter. Im Jahr 2009 wird die Zahl der regelmäßigen Nutzer in Deutschland um 20 Prozent auf rund 6,8 Millionen steigen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer aktuellen Prognose des European Information Technology Observatory (EITO). Im Jahr 2010 soll die Nutzerzahl laut EITO auf 8,2 Millionen steigen (plus 21 Prozent). „Die Internet-Telefonie hat sich als Ergänzung und in manchen Fällen auch als Alternative zu den üblichen Formen der Kommunikation etabliert [Read more...]

Tipps für hochauflösendes Fernsehen

Tipps für hochauflösendes Fernsehen

  • ARD und ZDF zeigen Leichtathletik-WM in HD-Qualität
  • Erst 2 Prozent der Haushalte besitzen einen HD-Receiver
  • Nur jeder Dritte weiß, welche Zusatzgeräte für den HD-Empfang nötig sind

Berlin, 21. Juli 2009 – Das hochauflösende Fernsehen rückt näher. Die Leichtathletik-WM in Berlin vom 15. bis 23. August werden ARD und ZDF zu Testzwecken im hoch auflösenden Fernsehformat „High Definition“ (HD) ausstrahlen. Doch nur wenige Zuschauer sind auf das neue TV-Zeitalter vorbereitet. Zwar besitzen gut 30 Prozent aller deutschen Haushalte einen Flachbildschirm-Fernseher, der in den allermeisten Fällen HD-Bilder darstellen kann. Aber nur knapp 2 Prozent der Haushalte haben bislang ein entsprechendes Empfangsgerät für die hochauflösenden TV-Signale. Das ergab eine repräsentative Verbraucherbefragung von techconsult im Auftrag [Read more...]